• 29.11.2000, 08:55:43
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  • OTS0053

AUER, FREUND UND PRINZ ZUR BSE-DISKUSSION: VERTRAUEN UND SICHERHEIT GELTEN ALS OBERSTE PRINZIPIEN

Austria-Gütesiegel muss aus dem Frischfleischbereich entfernt werden
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Wien, 29. November 2000 (ÖVP-PK) Eine hitzige Debatte entwickelte
sich anlässlich des Dringlichen Antrages der Grünen betreffend BSE-
Sofortmaßnahmen am gestrigen Parlamentstag. Die oberösterreichischen
ÖVP-Nationalratsabgeordneten Jakob AUER, Karl FREUND, Klaus PRINZ,
drei Bauernbundabgeordnete, sind sich über einen Punkt im klaren: "Es
geht darum, das Vertrauen, das der österreichische Konsument in
österreichische Qualität setzt, - es sind beinahe 80 Prozent der
Bevölkerung, die sich für österreichische Qualität aussprechen -,
nicht zu zerstören. Die Diskussion, wie sie zur Zeit von den Grünen
geführt wird, ist hart an der moralischen Grenze. Horrorszenarien,
wie BSE-Erkrankungen herbeizureden, das ist Verunsicherungspolitik
erster Klasse und keinesfalls zu akzeptieren".****

Im Entschließungsantrag der Regierungsfraktionen anlässlich der
Dringlichen Anfrage der Grünen ist ein Punkt den erforderlichen
Maßnahmen zur Konsumentensicherheit in Sachen Austria-Gütesiegel
gewidmet: "Gerade in dieser sensiblen Situation, die BSE hervorruft,
sind wir alle gefordert, beste Konsumenteninformation zu
gewährleisten. Hat es schon Gespräche gegeben, bei der Vergabe des
Austria-Gütesiegels für den Frischfleischbereich die 50prozentige
Wertschöpfung herauszunehmen, so ist man von einem Ergebnis noch weit
entfernt. Es muss doch auch im Interesse der Wirtschaft sein,
Konsumentensicherheit zu schaffen. So sei ein dringender Appell an
die Wirtschaft gerichtet, hier zu handeln und endlich zu einem
Ergebnis für die Konsumenten zu gelangen. Es kann doch nicht angehen,
dass ein holländisches Kalb, das lediglich in Österreich geschlachtet
wird, hier auch das Austria-Gütesiegel bekommt. Hier stehen eindeutig
die Interessen der Wirtschaft vor den Konsumenteninteressen. Das ist
der falsche Weg und darf keineswegs so hingenommen werden," so die
Abgeordneten abschließend.
(Schluss)
Mit der Bitte um redaktionelle Bearbeitung
Kontaktadresse: Parlamentsmitarbeiterbüro - Mag. Günther Lengauer, ? 01/ 40110
4679, 0664/ 2050683

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