Niki Lauda im FORMAT-Interview: Schwere Vorwürfe gegen die AUA, neuer Vertrag bei RTL

Wien (OTS) - In einem FORMAT-Interview befürchtet Niki Lauda, daß von der Lauda-air nach der Übernahme durch die AUA nicht viel bleiben wird: "Unter den Mitarbeitern herrscht die totale Anti-AUA-Stimmung. Wenn die jetzt da einmarschieren, wird die Firma nicht Fisch und nicht Fleisch sein, es bleibt also eigentlich nichts übrig. Die Herrn strategischen Führer der AUA müssen zuerst die Berater von Roland Berger fragen, weil sie selbst keine Ahnung haben, was sie tun sollen. Das ist ja Armutszeugnis genug. Passieren wird dann das, was ein Vorstand Rehulka, der kurz vor der Pension steht, halt noch zusammenbringt."

Lauda sorgt sich, daß die von ihm gegründete Airline ruiniert wird:
"Wir werden ja sehen, mit welchen intelligenten Strategien und sprühenden Ideen die zwei Neuen von der AUA meine Firma führen. Die haben ein einziges Motto: Wo die AUA hinfliegt, muß auch AUA draufstehen. Damit werden sie die ganze Gruppe ruinieren."

Zu seiner persönlichen Zukunft deutet Lauda in FORMAT an: "Das einzig Konkrete ist derzeit ein neuer Vertrag bei RTL, der die 158.000 Schilling Monatsgage, die ich als Vorstand verdient habe, teilweise kompensiert." Lauda wird in dem deutschen TV-Sender zwar auch künftig nur die Formel-1 Kommentieren: "Aber weil ich mehr Zeit zur Vorbereitung habe, werde ich auch besser kommentieren. Und das kostet mehr Geld.

Mittelfristig könnte sich der Ex-Weltmeister hauptberuflich der Lauda Italien widmen: "Das ist eine Möglichkeit. Ich besitze dort die Mehrheit, habe in Italien einen guten Namen, und fliegen wird man mich auch lassen. Vor allem: In ganz Italien gibt es keinen Bammer und keinen Rehulka."

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