Partik-Pablé: Einbürgerungsrekord hat weitreichende Auswirkungen

Wien, 2000-11-25 (fpd) - "Die hohen Einbürgerungen in Jahre 1999 haben weitreichende Auswirkungen", betonte heute die freiheitliche Sicherheitssprecherin Dr. Helene Partik-Pablé, "weil dadurch der Ausländeranteil in der Folge enorm erhöht wird". ****

"Eingebürgerte Ausländer dürfen nämlich quotenfrei ihre Familienangehörigen nachziehen lassen, was sie auch in einem sehr großen Umfang tun", erläuterte Partik-Pablé. "Daher betrug im Jahr 1999 die Zahl der Erstaufenthaltsbeiwilligungen nicht 8.400, wie die Quote es vorsehen würde, sondern rund 34.000. Der Großteil der Überschreitung der Quote geht zurück auf den Familiennachzug der eingebürgerten Ausländer."

Wie die FPÖ seit langem fordere, müsse die Einbürgerungspraxis so geändert werden, daß vorzeitige Einbürgerungen, d. h. Einbürgerungen nach vier oder fünf Jahren Aufenthalt in Österreich, nicht durchgeführt würden, forderte die freiheitliche Sicherheitssprecherin. "Besonders Wien ist Spitzenreiter bei den vorzeitigen Einbürgerungen; damit wird das Ausländerproblem noch verschärft", schloß Partik-Pable. (Schluß)

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