VSStÖ zu Studiengebühren: Faißt fällt um!

Wien (SK) Mit heftiger Kritik reagierte heute der Verband Sozialistischer StudentInnen Österreichs (VSStÖ) auf Aussagen des ÖH-Vorsitzenden Faißt, wonach Studiengebühren Teil eines Leistungsvertrages seien. Offensichtlich habe sich Faißt vom klaren Nein zu Studiengebühren verabschiedet. ****

"Ganz offensichtlich hat Martin Faißt Studiengebühren akzeptiert", kritisiert Andrea Mautz, hochschulpolitische Sprecherin des VSStÖ, "sonst würde er diese sozial ungerechte und rein budgetäre Maßnahme nicht als Teil eines Leistungsvertrags sehen. Wahrscheinlich haben ihn seine Parteifreunde von der ÖVP mittlerweile weichgekocht. Schließlich sei Faißt ja Parteisekretär der ÖVP in Bregenz gewesen, dem Heimatbezirk von Bildungsministerin Gehrer", so Mautz am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

"Damit stellt sich die Aktionsgemeinschaft und derzeitige ÖH-Führung gegen die Studierenden auf die Seite der Regierung des Bildungs - und Sozialabbau", stellt Mautz fest. Der VSStÖ werde diesen Kurs keinesfalls mittragen und weiter gegen die Studiengebühren kämpfen. "Der VSStÖ wird weiter gemeinsam mit anderen fortschrittlichen Kräften - auch über die Unis hinaus - gegen den Bildungsabbau vorgehen, informieren und Aktionen setzten. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die lokalen Hörerschaften den Anbiederungskurs von Faißt an seine Parteifreunde in der Regierung mittragen", erklärt Mautz abschließend. (Schluss) hm/mm

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