• 22.11.2000, 16:10:07
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VSStÖ zu Studiengebühren: Faißt fällt um!

Wien (SK) Mit heftiger Kritik reagierte heute der Verband
Sozialistischer StudentInnen Österreichs (VSStÖ) auf Aussagen des
ÖH-Vorsitzenden Faißt, wonach Studiengebühren Teil eines
Leistungsvertrages seien. Offensichtlich habe sich Faißt vom klaren
Nein zu Studiengebühren verabschiedet. ****

"Ganz offensichtlich hat Martin Faißt Studiengebühren akzeptiert",
kritisiert Andrea Mautz, hochschulpolitische Sprecherin des VSStÖ,
"sonst würde er diese sozial ungerechte und rein budgetäre Maßnahme
nicht als Teil eines Leistungsvertrags sehen. Wahrscheinlich haben
ihn seine Parteifreunde von der ÖVP mittlerweile weichgekocht.
Schließlich sei Faißt ja Parteisekretär der ÖVP in Bregenz gewesen,
dem Heimatbezirk von Bildungsministerin Gehrer", so Mautz am Mittwoch
gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

"Damit stellt sich die Aktionsgemeinschaft und derzeitige ÖH-Führung
gegen die Studierenden auf die Seite der Regierung des Bildungs - und
Sozialabbau", stellt Mautz fest. Der VSStÖ werde diesen Kurs
keinesfalls mittragen und weiter gegen die Studiengebühren kämpfen.
"Der VSStÖ wird weiter gemeinsam mit anderen fortschrittlichen
Kräften - auch über die Unis hinaus - gegen den Bildungsabbau
vorgehen, informieren und Aktionen setzten. Ich kann mir auch nicht
vorstellen, dass die lokalen Hörerschaften den Anbiederungskurs von
Faißt an seine Parteifreunde in der Regierung mittragen", erklärt
Mautz abschließend. (Schluss) hm/mm

Für eventuelle Rückfragen steht Ihnen Hr. Lang unter der Wiener
Rufnummer
526 89 86 oder Mobilfunk: 0664/528 51 90 gerne zur Verfügung.

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ

Tel.: 01/53427-275

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