• 22.11.2000, 13:52:52
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  • OTS0254

Wir warten auf ihre Taten, Genosse Grasser!

Wien (OTS) - "Wenn FP-Finanzminster Grasser wie in FORMAT (47/00)
beschrieben, die Besteuerung von Vermögen und Kapital auf das
EU-Niveau anhebt, dann werde ich Grasser in Zukunft wohl als Genossen
betrachten müssen", so die stellvertretende KPÖ-Vorsitzende Heidi
Ambrosch.

Zum FORMAT-Bericht meint Ambrosch: "Korrekt verdeutlicht Klaus
Grubelnik, daß SPÖ-Finanzminister Massensteuern erhöht und die
Reichen entlastet haben. Grasser überholt mit seinem Vorschlag nicht
nur die SPÖ links. Grasser bekennt sich damit zu langjährigen
Forderungen der KPÖ".

Unverständnis zeigt Ambrosch über Grasser's verlautbarte
Terminabsichten. "Warum will Grasser erst 2003 auf die großen
Vermögen zugreifen? Jetzt, vor dem Beschluß des Budgets der sozialen
Grausamkeiten, ist der Zeitpunkt, wo Taten zu setzen sind.
Studiengebühren, die existenzbedrohenden finanziellen
Verschlechterungen insbesondere für Frauen, die Verschärfungen bei
der Arbeitslosenversicherung und all die anderen
Budgetgrauslichkeiten könnten ad acta gelegt werden, wenn Grasser die
70 Milliarden Schilling bei den Unternehmern einkassieren würde. Ich
bin gespannt, ob den Worten Taten folgen werden".

Rückfragehinweis: Tel.: 0676/ 69 69 002
e-mail: [email protected]
Internet: www.kpoe.at

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