Wir warten auf ihre Taten, Genosse Grasser!

Wien (OTS) - "Wenn FP-Finanzminster Grasser wie in FORMAT (47/00) beschrieben, die Besteuerung von Vermögen und Kapital auf das EU-Niveau anhebt, dann werde ich Grasser in Zukunft wohl als Genossen betrachten müssen", so die stellvertretende KPÖ-Vorsitzende Heidi Ambrosch.

Zum FORMAT-Bericht meint Ambrosch: "Korrekt verdeutlicht Klaus Grubelnik, daß SPÖ-Finanzminister Massensteuern erhöht und die Reichen entlastet haben. Grasser überholt mit seinem Vorschlag nicht nur die SPÖ links. Grasser bekennt sich damit zu langjährigen Forderungen der KPÖ".

Unverständnis zeigt Ambrosch über Grasser's verlautbarte Terminabsichten. "Warum will Grasser erst 2003 auf die großen Vermögen zugreifen? Jetzt, vor dem Beschluß des Budgets der sozialen Grausamkeiten, ist der Zeitpunkt, wo Taten zu setzen sind. Studiengebühren, die existenzbedrohenden finanziellen Verschlechterungen insbesondere für Frauen, die Verschärfungen bei der Arbeitslosenversicherung und all die anderen Budgetgrauslichkeiten könnten ad acta gelegt werden, wenn Grasser die 70 Milliarden Schilling bei den Unternehmern einkassieren würde. Ich bin gespannt, ob den Worten Taten folgen werden".

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