NEWS zur Spitzelaffäre: - Kärntner Polizeijurist wegen Nebenjobs im Zwielicht. - Chef der Disziplinarkommission Binder jetzt selbst unter

Beschuss. Vorausmeldung zu NEWS Nr. 47 vom 23. November 2000

Wien (OTS) - Arnulf Komposch, Kärntner Polizeijurist und Vorsitzender der Disziplinarkommission im Fall von Haider-Leibwächter Horst Binder muss sich nun selbst mit Vorwürfen auseinandersetzen. Komposch, der mit der Aufhebung von Binders Suspendierung eine handfeste Koalitionskrise ausgelöst hat sich, wie das Magazin NEWS in seiner morgen, Donnerstag erscheinenden Ausgabe schreibt, der FPÖ in Sachen Sicherheit angedient:

- So hat Komposch, der sich vor viereinhalb Monaten um den Posten des Kärntner Sicherheitsdirektors beworben hat, einem "Schulfreund" aus seinem Heimatort Arnoldstein den Auftrag zum Saalschutz beim blauen Sonderparteitag vergangene Woche in Villach vermittelt. Dieser Freund besitzt selbst keine Gewerbeberechtigung.

- Komposch selbst hat erst am 25. September 2000 das Gewerbe eines Bewachungsunternehmers bei Gewerbehörde und Wirtschaftskammer angemeldet hat, was für einen hochrangigen Polizisten klassisch unvereinbar. Obendrein hat Komposch die Nebentätigkeit seinem Vorgesetzten, dem Villacher Polizeidirektor, nicht einmal gemeldet.

- Dies obwohl ihm das Innenministerium bereits einmal eine solche gewerbliche Nebentätigkeit - untersagt hatte - damals war er Geschäftsführer der "Dr. Komposch Sicherheitsberatung GesmbH", die offiziell seinem Bruder Hartmut und später Komposch-Vater Josef gehörte .

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