GPA: Erstmals Kollektivvertrag für gewerbliche Finanzdienstleister

Weitere Gespräche über Evaluierung

Wien (GPA/ÖGB). Ab 1.Jänner 2001 gilt für mehr als 15.000 Angestellte im Bereich der gewerblichen Finanzdienstleistungen ein neuer und einheitlicher Kollektivvertrag.++++

Der Kollektivvertrag betrifft Angestellte bei
Ausgleichsvermittlern, Auskunfteien und Kreditvermittlern, Geld-, Kredit- und Bausparvermittlern, Leasingunternehmen, Pfandleihunternehmen, Vermögensberatern, Vermögensverwaltern, Versteigerern und Wertpapierdienstleistern.

Im Rahmen des Kollektivvertrages wurden die Fragen der
Arbeitszeit, die Überstundenabgeltung, das Verwendungsgruppenschema bzw. Mindestgrundgehaltsschema sowie das 13. und 14. Gehalt geregelt. Die Verhandlungen mit der Sektion Handwerk, Gewerbe, Dienstleister bzw. dem Fachverband Finanzdienstleister in Wirtschaftskammer erfolgte in einem konstruktiven Klima. Die Sozialpartner werden Gespräche über die Evaluierung des Kollektivvertrages weiterführen. Für die GPA sind auch Standards bei der Aus- und Weiterbildung in dieser Branche sehr wichtig.

"Mit dem Abschluss eines Kollektivvertrages für gewerbliche Finanzdienstleister ist der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) ein wichtiger Schritt in einem Bereich gelungen, der bislang weitgehend ohne bzw. wenigen kollektiven Rechtsnormen auskommen musste und bringt für die betroffenen Angestellten klare und qualitativ bessere Regelungen”, betonte GPA-Vorsitzender Hans Sallmutter anlässlich des gestrigen Abschlusses.(ff)

ÖGB, 21. November 2000 Nr. 989

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