- Justiz ermittelt in Spitzelaffäre bereits gegen 61 Verdächtige - Polizei checkt Telefonate von Haider-Vertrautem Rumpold und acht

Wien (OTS) - weiteren blauen Funktionären
- NEWS veröffentlicht die Akten der Fahnder gegen Haider, Schnell,

Kabas und Co.
Utl.: Vorausmeldung zu NEWS Nr. 46 vom 15. November 2000 =

In der Spitzelaffäre veröffentlicht das Magazin NEWS
in seiner morgen Donnerstag erscheinenden Ausgabe die nahezu lückenlosen Ermittlungsakte der Sonderkommission des Innenministeriums. Insgesamt ermitteln die Fahnder im Auftrag der Justiz gegen 61 Verdächtige. Vorerhebungen sind bei den Staatsanwaltschaften in Wien (gegen 16 mutmaßliche Spitzel bzw. Anstifter), Klagenfurt (23 Verdächtige), Salzburg (15) und Innsbruck (7).

Bei zahlreichen Hausdurchsuchungen (alleine in Wien bei zwölf Betroffenen, sowie im Büro der AUF, im FPÖ-Klub und bei Wiens FP-Chef Hilmar Kabas) haben die Ermittler zum Teil hochbrisantes Material sicherstellen können.

Zusätzlich wurden die Rufdaten der Telefone (Festnetz und Handy) von acht FPÖ und AUF-Funktionären erfasst, darunter jene von Haiders ehemaligem Leibwächter Horst Binder und von Aufdecker Josef Kleindienst. Im übrigen ermittelt die Sonderkommission nun auch im Umfeld des früheren Geschäftsführers der FPÖ und Haider-Vertrauten, Gernot Rumpold. Dies geht aus den Akten zur Datenerfassung von Rumpolds Handy hervor.

Der Chef der Salzburger FPÖ, Karl Schnell, sein Stellvertreter im Landtagsklub Helmut Naderer, und der Obmann des Salzburger Gemeinderatsklubs Eduard Mainoni wiederum werden durch Aktenvermerke der Sozialbehörden schwer belastet. NEWS veröffentlicht 15 Fälle samt Aktenvermerken, in denen unmittelbar nach Abfrage der Sozialdaten durch Gendarmen (zumeist des Postens Bergheim, in dem Naderer tätig war) Schnell oder Mainoni mit diesen sensiblen personenbezogenen Daten der Betroffenen an die Öffentlichkeit gingen.

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