• 13.11.2000, 11:39:03
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  • OTS0135

LEICHTSINN AM VOLANT: WENN DIE VERNUNFT AUF DER STRECKE BLEIBT

Wien (OTS) - Wieder 17 Todesopfer: Verantwortungsbewußtes
Miteinander auf Österreichs Straßen muß nachhaltig gefördert werden.
KfV fordert rasche Umsetzung der vom Verkehrsministerium
vorgeschlagenen Erhöhung der Mindeststrafen 9 Menschenleben forderte
der Straßenverkehr allein am vergangenen Wochenende - insgesamt kamen
in der Vorwoche laut Statistik des Innenministeriums 17 Menschen bei
14 Verkehrsunfällen ums Leben. 6 dieser 14 Verkehrsunfälle waren
Alleinunfälle: Ein deutliches Indiz für das mangelnde
Verantwortungsbewußtsein, mit dem viele Fahrer noch immer auf
Österreichs Straßen unterwegs sind.

"Der menschlichen Vernunft muß im Straßenverkehr durch legistische
Maßnahmen endlich nachhaltig auf die Sprünge geholfen werden?, so Dr.
Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit. Um
motorisierte Verkehrsteilnehmer zum verantwortungsvolleren Umgang mit
ihren Gefährten anzuhalten, fordert das KfV dringend die Erhöhung der
Mindeststrafen, wie vom Verkehrsministerium bereits vorgeschlagen.
Immerhin neigen laut KfV-Studien fast 50 Prozent der Österreichischen
Fahrer zu potentiell riskanten Fahrweisen.

Raser & Rowdies aus dem Verkehr ziehen

"Der Ministerwechsel darf die Arbeit für die Verkehrssicherheit
nicht verzögern", mahnt Thann. Langfristig, so der KfV-Direktor,
werde man auch um die Einführung des Punkteführerscheins nicht
herumkommen, um Raser und Rowdies effektiv aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Unfallbilanz der Vorwoche im Detail:

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche
verloren 14 PKW-Insassen (davon 10 Lenker), 1 Motorrad-Lenker, 1
Radfahrer und 1 Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche
Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht
angepaßte Fahrgeschwindigkeit (4), Vorrangverletzung (3),
Unachtsamkeit (1), Übermüdung (2), Herzversagen (1) und Fehlverhalten
Fußgänger (1) festgestellt werden. Bei zwei Verkehrsunfällen konnte
die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 1 Radfahrer kam durch
Fremdverschulden ums Leben.

Alkoholisierung war bei 2 Unfällen Mitursache. 6 der 14
Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren so genannte
"Alleinunfälle". 1 tödlich verletzter Fahrzeuginsasse war nicht
angegurtet. 1 Fahrzeuglenker hatte keine Lenkberechtigung.

Rückfragehinweis: KfV / Pressestelle
Mag. Barbara Hofer
Tel.: 01/71770-158 DW
e-Mail: pr@kfv.or.at
Homepage: http://www.kfv.or.at

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