LEICHTSINN AM VOLANT: WENN DIE VERNUNFT AUF DER STRECKE BLEIBT

Wien (OTS) - Wieder 17 Todesopfer: Verantwortungsbewußtes Miteinander auf Österreichs Straßen muß nachhaltig gefördert werden. KfV fordert rasche Umsetzung der vom Verkehrsministerium vorgeschlagenen Erhöhung der Mindeststrafen 9 Menschenleben forderte der Straßenverkehr allein am vergangenen Wochenende - insgesamt kamen in der Vorwoche laut Statistik des Innenministeriums 17 Menschen bei 14 Verkehrsunfällen ums Leben. 6 dieser 14 Verkehrsunfälle waren Alleinunfälle: Ein deutliches Indiz für das mangelnde Verantwortungsbewußtsein, mit dem viele Fahrer noch immer auf Österreichs Straßen unterwegs sind.

"Der menschlichen Vernunft muß im Straßenverkehr durch legistische Maßnahmen endlich nachhaltig auf die Sprünge geholfen werden?, so Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit. Um motorisierte Verkehrsteilnehmer zum verantwortungsvolleren Umgang mit ihren Gefährten anzuhalten, fordert das KfV dringend die Erhöhung der Mindeststrafen, wie vom Verkehrsministerium bereits vorgeschlagen. Immerhin neigen laut KfV-Studien fast 50 Prozent der Österreichischen Fahrer zu potentiell riskanten Fahrweisen.

Raser & Rowdies aus dem Verkehr ziehen

"Der Ministerwechsel darf die Arbeit für die Verkehrssicherheit nicht verzögern", mahnt Thann. Langfristig, so der KfV-Direktor, werde man auch um die Einführung des Punkteführerscheins nicht herumkommen, um Raser und Rowdies effektiv aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Unfallbilanz der Vorwoche im Detail:

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 14 PKW-Insassen (davon 10 Lenker), 1 Motorrad-Lenker, 1 Radfahrer und 1 Fußgänger ihr Leben. Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (4), Vorrangverletzung (3), Unachtsamkeit (1), Übermüdung (2), Herzversagen (1) und Fehlverhalten Fußgänger (1) festgestellt werden. Bei zwei Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 1 Radfahrer kam durch Fremdverschulden ums Leben.

Alkoholisierung war bei 2 Unfällen Mitursache. 6 der 14 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren so genannte "Alleinunfälle". 1 tödlich verletzter Fahrzeuginsasse war nicht angegurtet. 1 Fahrzeuglenker hatte keine Lenkberechtigung.

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