"Das Kapital" von Xaver Schwarzenberger am 14. November in 3sat

Christiane Hörbiger in einer schwarzen Komödie

Wien (OTS) - Christiane Hörbiger, Miguel Herz-Kestranek, Harald Pichlhöfer, Dolly Dollar und Nina Proll spielen die Hauptrollen in der Komödie "Das Kapital", die am Dienstag, dem 14. November 2000, um 20.15 Uhr auf dem Programm von 3sat steht. Xaver Schwarzenberger führte Regie, Walter Wippersberg verfasste das Buch bei dieser Koproduktion von ORF und BR.

Eine angesehene Familie: Der Vater (Miguel Herz-Kestranek) ein geschäftstüchtiger Chirurg, die Mutter (Christiane Hörbiger) eine nicht minder geschäftstüchtige Immobilienmaklerin. Tochter Eva (Nina Proll) hat den großen Vorsatz, spätestens mit 18 ihre erste Million verdient zu haben. Nur einer schlägt aus der Reihe: Sohn Peter (Harald Pichlhöfer) will partout nichts mit den kapitalen Interessen seiner Familie zu tun haben. Und noch schlimmer: Er spendet Geld für soziale Anliegen. Sein Welthandel-Studium hat er abgebrochen, er möchte Lehrer werden. Die Eltern sind verzweifelt: Was haben sie nur falsch gemacht, haben sie einen Versager und Asozialen großgezogen? Er ist aber nicht von Grund auf so, davon ist die Mutter überzeugt, und alle sind sich einig: Das Kind ist in schlechte Gesellschaft geraten. Schuld an diesen Eskapaden kann nur Peters Freundin Sarah (Dolly Dollar) sein. Und da die Publizistik-Studentin aus einfachen Verhältnissen von den Segnungen des Kapitalismus sicherlich leichter zu überzeugen ist, setzt die familiäre Bekehrung bei Sarah an. Um ihren Peter auf den richtigen Weg zurückzubringen, ist der Familie jedes Mittel recht und keines zu teuer.

Seit 1970 arbeitete Xaver Schwarzenberger als Kameramann, unter anderem bei den Rainer-Werner-Fassbinder-Filmen "Lili Marleen", "Lola", "Berlin Alexanderplatz", "Die Sehnsucht der Veronika Voss". Seine erste Regiearbeit "Der stille Ozean" entstand 1982 und wurde bei den Berliner Filmfestspielen mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Seit 10. Oktober 2000 laufen die Dreharbeiten zu einem neuen Film von Ulli und Xaver Schwarzenberger, der im Rahmen des ORF-Exklusivvertrages realisiert wird. Die ORF-Produktion mit dem Titel "Edelweiß" aus der ORF-Abteilung Fernsehfilm/Kultur ist eine Familiengeschichte, die ein brisantes Stück österreichischer Historie zum Thema hat. Der Film erzählt von drei Generationen einer österreichischen Familie, die von der nationalsozialistischen Vergangenheit der Großeltern eingeholt wird. Anfang 2000 wurde der ORF-Fünfjahres-Exklusivvertrag mit den Schwarzenbergers um weitere fünf Jahre prolongiert. Demnach verfasst Drehbuchautorin Ulli Schwarzenberger bis Ende 2004 bis zu zehn Drehbücher für die TV-Hauptabteilung Kultur, Xaver Schwarzenberger wird im selben Zeitraum mindestens zwei Filme pro Jahr für den ORF drehen.

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