OPPOSITION BILDEN!

Kongress der Demokratischen Offensive vom 10.-12. November in Wien mit internationaler Beteiligung - "Wiener Vorlesung" Pierre Bourdieus am Samstag, 11. November im Künstlerhaus im Rahmen der Ausstellung "Zwischenquartier".

Wien (OTS) - Mit einem großen Kongress setzt die "Demokratische Offensive" ihre Aktivitäten gegen die blau-schwarze Regierung am kommenden Wochenende fort. Es gelang nicht nur, die Gruppe "raisons d'agir" mit dem Pariser Star-Soziologen Pierre BOURDIEU an der Spitze zu einer Arbeitstagung nach Wien einzuladen, zudem wurde ein breites Bündnis von Co-OrganisatorInnen dafür gewonnen, die Tagung gemeinsam auszurichten. So schlossen sich der Republikanische Club, das Ordinariat für Kunst- und Wissenstransfer an der Universität für Angewandte Kunst, die Grüne Bildungswerkstatt (Wien und Bund), die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter in der GPA und der Gewerkschaft der Eisenbahner der Initiative der Demokratischen Offensive ebenso an wie das Dr.Karl Renner-Insitut, SOS-Mitmensch und das Bildungsreferat des ÖGB.

"Nach den Protesten des Frühjahrs ist es jetzt unsere Aufgabe, einen Schritt weiter zu gehen und im Wortsinn 'oppositionsbildend' zu wirken", so die Philosophin und Publizistin Isolde Charim, eine der SprecherInnen der Demokratischen Offensive, über die Absichten dieser Veranstaltung. "Angesichts der Situation, in die sich die Koalition selbst gebracht hat, ist es angebracht, mit der inhaltlichen Arbeit zu beginnen - damit ein politisches Projekt jenseits von schwarz und blau sichtbarer wird." Es geht, heißt es in dem Aufruf zur Konferenz, um die Formulierung "einer zeitgemäßen Politik der Gerechtigkeit".

Höhepunkte der Tagung, die am kommenden Freitag um 12 Uhr im Künstlerhaus eröffnet wird (ua. von Pierre Bourdieu und Doron Rabinovici), sind ein Vortrag Bourdieus am Samstag, 19.30 Uhr im Künstlerhaus und eine internationale Podiumsdiskussion am Sonntag, 12.11. um 10.30 Uhr am selben Ort sowie die Präsentation einer "Wiener Erklärung" als Abschluß der Tagung. Zudem finden zahlreiche Arbeitsgruppen, sogenannte "Ateliers" statt. Tagungsorte sind neben dem Künstlerhaus die Kunsthalle, die Secession und das Depot. Unter den Teilnehmern befinden sich u.a. der Le Monde Co - Chefredakteur Serge Halimi , Anetta Kahane von der Berliner Amadeu - Antonio -Stiftung, die Pariser Soziologin Catherine Levy, der Literaturprofessor Keith Dixon aus Lyon, die Bremer Soziologin Margaretha Steinrücke, Ex-Finanzminister Ferdinand Lacina, der Ökonom Kurt Rothschild, der Grüne Europa-Mandatar Johannes Voggenhuber, die frühere Kunstkuratorin Catrin Pichler, die Pariser Literaturkritikerin Pascale Casanova, der Pariser Gewerkschafter Claude Debons, GPA-Sekretär Norbert Scheed, die Wiener Politologieprofessorin Birgit Sauer, der Soziologieprofessor Franz Schultheis, Ex-Kunstminister Rudolf Scholten, der Philosoph Oliver Marchart, Detlev Hensche von der deutschen IG-Medien, der Chef der Eisenbahnergewerkschaft Wilhelm Haberzettl, Ex-Frauenministerin Johanna Dohnal, RepräsentantInnen der Sans-Papiers-Bewegung aus Frankreich, Miri Weingarten von Ärzte für Menschenrechte, Jerusalem, sowie Noel Godin, der "Erfinder" des Tortenwerfens.

Das genaue Programm finden sie im Anschluß an diese Presseinformation sowie unter www.demokratische-offensive.at im Internet.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Wir laden die VertreterInnen der Medien für Freitag, 10.11.2000 zu
einer Pressekonferenz im Vorfeld der Tagung:

in die Secession, 10.30 Uhr:

Mit Johanna Dohnal (Demokratische Offensive)
Pierre Bourdieu (raisons d'agir)
Christian Reder (Professor an der Universtität für angewandte Kunst)
Isolde Charim (Demokratische Offensive)
Vincent Espagne (ATTAC-Paris, Observatoire de la mondialisation)

Genauer Programmablauf:
Wiener Konferenz
Opposition Bilden!
Wien, 10.-12. November 2000

Künstlerhaus / Kunsthalle / Secession /Depot
Raisons d'agir
zu Gast bei der

Demokratischen Offensive
und

Republikanischer Club, Ordinariat für Kunst und Wissenstransfer an
der Universität für angewandte Kunst in Wien, Dr. Karl
Renner-Institut, Grüne Bildungswerkstatt, ÖGB-Bildungsreferat, FSG in
der Gewerkschaft der Privatangestellten, FSG in der Gewerkschaft der
Eisenbahner, SOS-Mitmensch

Kongreßinfo unter www.demokratische-offensive.at

Konferenz

Opposition bilden! Freitag, 10. November:

1. Konferenztag

12 Uhr, Künstlerhaus: Eröffnungsplenum Kurze Einleitungsstatements:
Gerald Krieghofer, (Philosoph, Wien), Doron Rabinovici
(Schriftsteller, Demokratische Offensive, Wien), Bierre Bourdieu
(Soziologe, raison d' agir, Paris), Dieter Schrage (Kurator der
Ausstellung "Zwischenquartier")

13- 15 Uhr, Secession: Atelier I. Die "demokratische Frage" und die
"soziale Frage" im 21. Jahrhundert.

Die Rechte betreibt Demokratierückbau und Sozialabbau. Ihr stellt
sich zweierlei Widerstand entgegen. Doch dieser Widerstand wird meist
von getrennten Akteuren bestritten. Die einen kämpfen für die
Verteidigung der pluralistischen Demokratie, die anderen für die
Erhaltung der sozialen Rechte der Unterprivilegierten. Wenn die
populistische und neoliberale Rechte die sozialen Errungenschaften
attackiert, attackiert sie auch die Möglichkeiten, sich gegen diese
Angriffe zu wehren. Umgekehr gilt: Verteidigung der Freiheit setzt
den Kampf um eine solidarische Gesellschaft voraus.

Speaker: Ferdinand Lacina (Ökonom, Finanzminister a.D.),
Co-Speaker: Gerard Mauger (Soziologe, Paris, Raisons d'agir),
Co-Speaker: Pierre Contesenne (Gewerkschafter, SUD-Aerien, Paris),
Moderation: Erich Fröschl, Dr. Karl Renner-Institut

13-15 Uhr, Künstlerhaus:

Atelier II. Mehrerlei Europa.

Die europäische Integration ist die Antwort auf die Anfechtungen,
die national verfaßte Politik im Weltmaßstab erfährt - bietet somit
die Chance, die europäischen Sozialstaaten zu modernisieren. Doch
führt die konkrete Ausgestaltung dieser Integration oft zu einer
Schwächung des Wohlfahrtsstaates. Die Integration ist als Alternative
zu Nationalismus und Krieg legitimiert, doch zeitigt sie auch
Ergebnisse, die den Aufschwung rechter und populistischer Kräfte
begünstigen. Gibt es aus diesem Dilemma einen Weg, der links und
europäisch zugleich ist?

Speaker: Yves Salesse (Mitglied des Staatsrats, Paris),
Co-Speaker: Kurt Rothschild (emerit. Professor für Nationalökonomie,
Linz), Co-Speaker: Raoul Jennar (Observatoire de la mondialisation,
Paris), Co-Speaker: Georg Hoffmann-Ostenhof (Ressortleiter
Außenpolitik "profil", Wien), Co-Speaker: Johannes Voggenhuber
(Mitglied des Europaparlaments, Grüne), Moderation: Sibylle Summer,
Republikanischer Club

15.15 - 17.15

Secession, Atelier III. Projekt Moderne Linke. Zwischen
Korporatismus und Modernismus

Die vielfältigen Strömungen der Linken sind sich höchst uneinig.
Bedeutet für die einen ein weniger an Etatismus ein Mehr an Freiheit?
Oder verschwinden mit den staatlicher Interventionsmöglichkeit die
Einflußmöglichkeiten der Unterprivilegierten? Die einen verteidigen
die Elemente des Nachkriegskorporatismus, die anderen feiern dessen
Untergang als Freiheitsgewinn. Was sind die Elemente eines Projekts
einer modernen Linken?

Speaker: Norbert Scheed (Landessekretär der GPA-Wien), Co-Speaker:
Caspar Einem (Abg. z. NR, SPÖ, Innenminister a. D.), Co-Speaker:
Claude Debons (CFDT-Paris), Co-Speaker: Wilfried Graf (Grüne
Bildungswerkstatt), Co-Speaker: Franz-Josef Lackinger
(ÖGB-Bildungsreferat), Moderation: Wolfgang Greif,
ÖGB-Bildungsreferat

Atelier IV: Depot Friede den Hütten? Krieg den Palästen?

Im Schatten der Glitzerpaläste der New Economy breitet sich die
Armut aus. Sie schafft eine Unterklasse der Exkludierten, die kaum
mehr eine Chance haben, in den Arbeitsprozeß - und damit in die "gute
Gesellschaft" - integriert zu werden. Und die Unsicherheit strahlt
aus in die Mittelschichten - auch sie sind immer seltener vor einem
zumindest temporären Abstieg gefeit. Während die Schere zwischen
Reichtum und Armut immer weiter auseinanderklafft, erfaßt weite Teile
der Unterprivilegierten ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit.

Speaker: Laurent Cordonnier (Ökonom, Universite de Lille),
Co-Speaker: Christophe Aguiton (Arbeitslosenbewegung, Paris),
Co-Speaker: Martin Schenk (Armutsnetzwerk, Wien), Co-Speaker: Franz
Schultheis (Professor für Soziologie, Neuchatel, Raisons d' agir),
Co-Speaker: Sibylle Summer (Ökonomin, Republikanischer Club, Wien),
Co-Speaker: Patrick Spadoni (Europamarsch-Bewegung,), Co-Speaker:
Nikos Panajatoupolos (Raisons d' agir, Kreta)Moderation: Karin
Fischer, Grüne Bildungswerkstatt

17.30-19 Uhr, Künstlerhaus: Plenardebatte. Moderation: Gerald
Krieghofer

20 Uhr: Filmvorführung : Pas vu, pas pris (Nicht gefangen, nicht
gehangen) Von Pierre Carles,

Diskussion, Moderation: Doron Rabinovici

Samstag, 11. November

2. Konferenztag

10- 12Uhr

Künsterhaus, Ranftlzimmer, Atelier V.Die Hegemonie erkämpfen oder:
Braucht es einen linken Think-Tank?

Daß eine solidarische Politik in Hintertreffen geraten ist, wird
nicht selten als Folge ökonomischer "Tatsachen", der "Realität"
komplexer Gesellschaften, der "Sachzwänge" einer globalisierten Welt
beschrieben. Der Siegeszug der neokonservativen Konzepte ist ein
beeindruckendes Beispiel für einen erfolgreich durchfochtenen
"Klassenkampf in der Wissenschaft.

Speaker: Keith Dixon (Professor für Literatur, Lyon, Raisons
d'agir), Co-Speaker: Rudolf Scholten (Kulturminister a.D., Wien),
Co-Speaker: Vincent Espagne (Observatoire de la mondialisation,
Paris), Co-Speaker: Elisabeth Nemeth (Philosophin, Universität Wien),
Moderation: Wilfried Graf, Grüne Bildungswerkstatt

Depot

Atelier VI Die Kunst des Marktes

Welche Konsequenzen hat die neoliberale Wende für die
Kulturarbeit? Kunst wird zunehmend da ermöglicht, wo sie entweder
staatlichen Repräsentationsbedürfnissen oder der Nachfrage eines
kommerzialisierten Marktes entspricht. Kunst und Bildung werden
Rentabilitätskriterien unterworfen. Die Kunst der Stunde ist
Widerstand.

Speaker: Pascale Casanova (Literaturkritikerin, Paris),
Co-Speaker: Wolfgang Zinggl (Kunsttheoretiker, Wien),Co-Speaker:
Serge Halimi (Co-Chefredakteur Le Monde Diplomatique), Co-Speaker:
Catrin Pichler (Kuratorin, Wien), Co-Speaker: Annie Pourre
(Arbeitslosenbewegung, Paris) Moderation: Jacqueline Csuss,
ÜbersetzerInnengemeinschaft Kulturhaus

Kunsthalle

Atelier VII. Daß aus Zuwanderern unsere Landsleute werden.

Das Thema "Immigration" ist das große Thema der Rechten, auf
dessen Rücken sie zu Erfolgen getragen wird. Die Linke antwortet
darauf mit Begriffen wie "Multikulturalismus" und "Integration" -
ohne, daß die Sprengkraft der Problematik damit nennenswert
entschärft werden könnte. Auf welcher Ebene läßt sich der
rassistische Diskurs aufbrechen? Gleiche Rechte, ein neues Konzept
von "Citizenship" sind das Gebot der Stunde. Und eine Politik, die
aus Fremden nicht nur "Zuwanderer" und anerkannte Andere macht,
sondern diese zu "unseren Landsleuten".

Speaker: Rainer Bauböck (Migrations- und Integrationsexperte,
Akademie der Wissenschaften, Wien), Co-Speaker: Aminata Diane oder
Antoine Gonti (Coordination Nationale de Sans Papiers, Paris),
Co-Speaker: Anetta Kahane (Amadeu-Antonio-Stiftung, Berlin),
Co-Speaker: Catherine Levy (Soziologin, Paris), Co-Speaker: Hakan
Gürses (Philosoph, Redakteur "Stimme" - von und für Minderheiten,
Wien), Co-Speaker: Max Koch (Sprecher SOS-Mitmensch, Wien),
Moderation: Michael Vosatka, Radio Orange

13- 15Uhr

Secession Atelier IIX Zivilgesellschaft! Zur Karriere eines
Begriffes.

Die Zivilgesellschaft ist in aller Munde. In Österreich folgte dem
Antritt der "Koalition mit dem Rassismus" ein veritabler "Aufstand
der Zivilgesellschaft". Doch ist es nur ein Modewort? Wenn nein: Was
kann die Zivilgesellschaft, was die traditionellen Akteure nicht
(mehr) können? Was ist ihr Verhältnis zu Parteien und welches ist das
Verhältnis "zivilgesellschaftlicher" Politik zur staatlich verfaßten
"politischen" Politik?

Speaker: Isolde Charim (Philosophin, Wien, Demokratische
Offensive), Co-Speaker: Yves Dezalay (Soziologe, Raisons d' agir,
Paris), Co-Speaker: Oliver Marchart (Philosoph, Wien), Co-Speaker:
Silvio Lehmann (Soziologe, Republikanischer Club, Wien), Moderation:
Annemarie Aufreiter, Demokratische Offensive

Künstlerhaus, Ranftlzimmer Atelier IX. Was ist eine Gewerkschaft.
Heute.

Kampfbereitschaft und der gewerkschaftliche Organisationsgrad
sinken. Der Internationalisierung des Kapitals hinkt die
"internationale Solidarität" der Beschäftigten nach. Welches sind die
Möglichkeitsbedingungen einer europäischen Gewerkschaft, im
Spannungsfeld von Maastricht, prekarisierten Arbeitsverhältnissen,
der Exklusion zugewanderter Arbeiter, eines neuen
Arbeitnehmertypus...

Speaker: Detlev Hensche (IG-Medien, BRD), Co-Speaker: Wilhelm
Haberzettl (Vorsitzender ETF), Co-Speaker: Claudia Paiha
(Bundessekretärin Unabhängige GewerkschafterInnen im ÖGB),
Co-Speaker: Léon Crémieux (SUD, Paris), Co-Speaker: Norbert
Nischkauer (Vorsitzender FSG i.d. GPA, Zentralbetriebsrat
Verbundgesellschaft), Moderation: Michael Vlastos,
ÖGB-Bildungsreferat

15.15 - 17.15 Uhr

Künstlerhaus, Ranftlzimmer, Atelier X. Für unser Land! Zum
paradoxen Patriotismus.

"Und weil wir unser Land verbessern / Beschützen und beschrimen
wir's", heißt in in Bertolt Brechts Kinderhymne. In Europa wird
wieder verstärkt Politik mit Chauvinismus gemacht. In Österreich ist
rechte Vaterlandstreue fast Staatsdoktrin. Gibt es die Möglichkeit
eines linken Patriotismus, gestützt auf den Stolz auf ein offenes
Gemeinwesen, das Bande der Solidarität zwischen Privilegierten und
Unterprivilegierten knüpft? Das Postulat der "Demokratischen
Offensive" - "Wir sind Österreich" - soll zur Diskussion gestellt
werden.

Speaker: Robert Misik (Publizist, Demokratische Offensive),
Co-Speaker: Gerald Raunig (IG-Kultur, Wien), Co-Speaker: Sebastian
Reinfeldt (Politikwissenschaftler, Wien), Co-Speaker: Doron
Rabinovici (Schriftsteller, Demokratische Offensive), Moderation:
Nora Sternfeld, Gettoattack

Secession, Atelier XI. Die Lage der Frauen in Europa

Der Kampf der Frauen gegen die tradierte Zuordung, Hüterin der
Familie zu sein, begann zeitgleich mit der Geschichte des Kampfes um
soziale Gleichberechtigung. Nicht zufällig erfahren die errungenen
Erfolge der Frauenbewegung jetzt schwere Rückschläge. Das freie Spiel
ungleicher Kräfte führt dazu, daß die schwächere Seite unterdrückt
wird. Welche besonderen Auswirkungen hat der neoliberale Mainstream
auf die Frauen - die in unbezahlte, unterbezahlte, weil deregulierte
Arbeit gedrängt werden?

Speaker: Annick Coupe (Gewerkschafterin, SUD-PTT, Paris),
Co-Speaker: Margareta Steinrücke (Soziologin, Bremen), Co-Speaker:
Johanna Dohnal (Demokratische Offensive, Wien.), Co-Speaker: Meike
Lauggas (Historikerin, Wien)

17.30 - 19 Uhr, Künstlerhaus, Plenardebatte, Moderation: Karl
Delfs, FSG-GdE

19.30 Uhr, Künstlerhaus:

Wiener Vorlesungen: Pierre Bourdieu: Pour une renaissance de
l'Aufklärung europeenne. Mit einer Einleitung von Hubert Christian
Ehalt

Moderation: Franz Schultheis

Anschließend Diskussion

(Zählkarten ab 7.11. im Künstlerhaus erhältlich)

Sonntag, 12. November

10.30 Uhr, Künstlerhaus, Podiumsdiskussion:
Translation-Resistance.

Protest, Widerstand, ziviler Ungehorsam in demokratischen
Gesellschaften: Techniken, Formen, Instrumente

Es diskutieren: Pierre Bourdieu, Natascha Kandic (Human Rights
Center, Belgrad, angefragt), ein Vertreter von OTPOR, Belgrad),
Aminata Diane (Coordination Nationale de Sans Papiers, Paris), Anetta
Kahane (Amadeu-Antonio-Stiftung, Berlin), Noel Godin (Patissiers sans
frontiéres, Brüssel), Miri Weingarten (Physicians for Human Rights,
Jerusalem), Moderation: Isolde Charim, Demokratische Offensive

(Zählkarten ab 7.11. im Künstlerhaus erhältlich)

13.00 Uhr, Künstlerhaus

Abschlußplenum: Raisons d' agir - Demokratische Offensive - Charta
2000

Pierre Bourdieu (raisons d' agir), Raoul Jennar (Observatoire de
la mondialisation), Annie Pourre (Arbeitslosenbewegung, Paris),
Germinal Pinalie (Act-up, Paris), Johanna Dohnal (Demokratische
Offensive, Wien), Robert Misik (Demokratische Offensive, Wien)

Moderation: Gerald Eibegger, Demokratische Offensive

Präsentation der "Wiener Erklärung"

"Demokratische Offensive"
Isolde CHARIM (Tel.: 505 56 86),
Doron RABINOVICI (Tel.: 408 03 94)

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