Grundstein für Kraftwerk Iskenderun gelegt / STEAG im Türkei-Projekt einen bedeutenden Schritt weiter

Essen/Sugözü (ots) - - Querverweis: Bild ist abrufbar unter:
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STEAG ist im Milliarden-Kraftwerksprojekt in
der Türkei einen bedeutenden Schritt weiter gekommen. Am Samstag, dem 4. November 2000, wurde in Sugözü (Bucht von Iskenderun) vor zweitausend Gästen der Grundstein für das Steinkohlekraftwerk mit einer Nettoleistung von 1.210 MW gelegt, das Ende 2003 in Betrieb gehen soll. "Damit fällt der offizielle Startschuss für das bislang größte Investitionsprojekt in der über 60-jährigen Geschichte der STEAG, in der sich das Unternehmen vom regionalen Steinkohlenverstromer zur international tätigen Power Company entwickelt hat", sagte der Vorstandsvorsitzende des Essener Energie-und Hightech-Konzerns, Dr. Jochen Melchior, in seiner Rede auf dem Baugelände des Kraftwerks.

In Anwesenheit des stellvertretenden Ministerpräsidenten Mesut Yilmaz, des deutschen Botschafters in der Türkei, Dr. Rudolf Schmidt, Aktionären und Hauptgesellschaftern der Projektgesellschaft Isken, Vertretern des staatlichen Energie-Versorgungsunternehmens TEAS, der türkischen Baugesellschaft GAMA sowie Repräsentanten von Banken und Zulieferern dankte Melchior als Vertreter des Hauptinvestors allen Beteiligten für ihr Engagement. Zugleich verwies er auf die guten bilateralen Beziehungen beider Länder. "Heute ist Deutschland einer der größten Partner der Türkei bei der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit - mit weiterem Wachstumspotenzial", sagte der STEAG-Chef. Yilmaz lobte das Engagement der Investoren:
"Dies ist eines der wichtigsten Projekte in der Türkei", sagte der populäre Politiker.

Kurz nach der feierlichen Grundsteinlegung, die von Melchior und Yilmaz vorgenommen wurde, floss unter dem Beifall von Tausenden von Zuschauern der erste Beton in die Fundamente des Kesselhauses. Die Gesamt-Bauarbeiten sollen bis zum Herbst 2003 abgeschlossen sein. Die Zufahrtstrasse zum Kraftwerksgelände sowie eine Brücke über den Kizlarsuym Deresi (Mädchen-Fluss) waren bereits in den Wochen seit der Unterzeichnung der Kreditverträge mit den finanzierenden Banken am 26. Juni 2000 fertiggestellt worden.

Ein Viertel der 1,5 Mrd. US$-Investition finanziert STEAG mit Partnern aus eigenen Mitteln. Die restlichen rund 1,13 Mrd. US$ werden von einem Bankenkonsortium, angeführt von der KfW, der Dresdner Bank und der WestLB, bereitgestellt. Mit einem Sicherungspaket hat STEAG das wirtschaftliche und politische Risiko des Projekts auf ein Minimum begrenzt. Für die Betriebsführung zeichnet eine türkische Projektgesellschaft unter Führung der STEAG verantwortlich. Bei Aufnahme der Stromlieferungen Ende 2003 erwartet STEAG einen Jahresumsatz von knapp 800 Mio. DM.

Mit RAG Trading hat STEAG einen Liefervertrag über jährlich 3 Mio. t SKE Steinkohle für die gesamte Laufzeit des Stromvertrages abgeschlossen. Die Kohle wird auf dem Weltmarkt beschafft. Zwei bis drei mal pro Monat werden Kohlelieferungen von Frachtern, die eine Länge von bis zu 320 m haben und zukünftig sogar 240.000 t transportieren können, über die Ozeane in die Bucht von Iskenderun verschifft. Dort wird die Kohle über spezielle, schwimmende Umschlagsanlagen angelandet.

ots Originaltext: STEAG AG
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