Kärntens "Arteco 2000" ging an Telekom Austria AG

Dritter Landtagspräsident Peter Mitterer nahm Auszeichnung der Sponsor-Unternehmen vor - LH Haider: Klares Ja zu Förderung der Partnerschaft zwischen Kunst und Wirtschaft

Klagenfurt (OTS) - Der "Arteco", der Kunstsponsoringpreis des
Landes Kärnten, dotiert mit 50.000 Schilling, wurde am Freitag abend in Villach vom Dritten Landtagspräsidenten Peter Mitterer in Vertretung von Kulturreferent LH Jörg Haider an die Telekom Austria AG überreicht.

Die Telekom erhielt den "Arteco" - zusätzlich zum Geldpreis eine von Melitta Moschik geschaffene transparente Interface-Glasskulptur -für ihr Engagement als Generalsponsor der "Tage der deutschsprachigen Literatur", die vom 28. Juni bis 2. Juli 2000 in Klagenfurt über die Bühne gingen. Telekom förderte damit unbekannte literarische Talente und bot die finanzielle Basis, um Literatur einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Dieses Jahr stiftete Telekom zusätzlich den Preis der Jury in der Höhe von ATS 120.000,- und stellte im Rahmen des Wettbewerbs einen Workshop für Schüler und Lehrer auf die Beine. Den Preis nahm Telekom-Marketingchef Klaus Leitner entgegen. Telekom wurde heuer doppelt ausgezeichnet: das Unternehmen erhielt auch den von der Jury gestifteten Preis in Höhe von 35.000 Schilling.

Weiters wurden als Kunstsponsoren sechs weitere Kärntner Unternehmen nominiert und mit Urkunden geehrt: Bernhard Piuk GmbH., Berggasthof Lausegger (Bodental), Gabor Schuhe, Möbelbau Schellander, SEZ AG und Kärntner Sparkasse AG.

Die Firma Piuk unterstützte die Theaterproduktion "D. Faust -liquid memories" des Ensembles k.l.a.s auf der Heunburg.

Der Berggasthof Lausegger im Bodental machte sich hinsichtlich der Förderung der Ausstellungen "Vom Korn zum Brot aus der Rauchküche" und "Bauerngerät im Winter" sowie des Filmprojektes "Dokumentation alter Volkskultur im Dialekt" und damit um die Rettung von Kulturgut verdient.

Das Schuhunternehmen Gabor ist ein wichtiger Sponsor der Komödienspiele Spittal/Drau, die heuer ihr 40jähriges Bestandsjubiläum feierten. Die neue "Gabor-Music-Hall" war heuer erstmals Schauplatz mehrerer musikalischer Aufführungen in Verbindung mit den Komödienspielen Porcia.

Die Komödienspiele Porcia gehören weiters zu den von der Kärntner Sparkasse AG schon über mehrere Jahre gesponserten kulturellen Institutionen in Kärnten. Möbelbau Schellander förderte mit selbstgefertigen Installationen bzw. Objekteinrichtungen das Kunstprojektes "Der zerissende Vorhang" des Künstlers Karl Brandstätter im Rahmen des Ausstellungszyklus "Kunst der Begegnung" (von Land und Diözese) auf Schloß Straßburg. Die SEZ AG ist seit langem großer Förderer der bekannten Theatergruppe "Nanu" ("Glamouröse Melonenflitzer").

Über die eingereichten Projekte entschied eine Jury von sieben Personen aus Kultur und Wirtschaft nach den Kriterien Qualität, Kreativität, Engagement und Innovation. Vorsitzender war wiederum Kunstexperte Professor Richard Kriesche (Graz).

Landeshauptmann Jörg Haider - aufgrund von Verpflichtungen konnte er nicht bis zum Beginn der Preisverleihung anwesend sein - sagte, dass er die Partnerschaft zwischen Kultur und Wirtschaft sehr begrüße. Er dankte den Unternehmen, dass sie das Bewußtsein für künstlerisches Schaffen vorantreiben. Andererseits würden auch die Künstler mehr mit der Wirtschaft vertraut gemacht. Denn Kärnten besitze enorme künstlerische Kreativität. An der ökonomischen Umsetzung habe es allerdings gefehlt, bedauerte Haider.

Der Preisverleihung voraus ging eine Enquete zum Thema "Kultur und Wirtschaft", die vom Kulturreferat des Landes Kärnten (Mag. Thomas Kreuzer), der Wirtschaftskammer in Kooperation mit den Initiativen Wirtschaft für Kunst im Infineon Villach veranstaltet wurde. Dabei wurden verschiedene Kunstsponsoring-Innovationen und erfolgreiche Konzepte betreffend die Unternehmen Stiegl Brauerei, Steweag und Tetra Pak vorgestellt. Weiters im Programm: Alexander Kuchinka, der mit kabarettistischen Einlagen brillierte. Für Musik sorgte Primus Sitter, Karen Asatrian und Klaus Lippitsch. Durch das Programm führte der stv. Chefredakteur Adolf Winkler (Kleine Zeitung).

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