"Thema" am 6. November im ORF

Wien (OTS) - Barbara van Melle präsentiert in "Thema" am Montag, dem 6. November 2000, um 21.05 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

Autobombe - das andere Leben des Adolf F.
Am Montagvormittag explodierte mitten in Kindberg in der Obersteiermark eine Autobombe. Das Opfer: ein pensionierter Spielwarenhändler, der einen florierenden Autohandel mit dem Osten aufgezogen hatte. Nach und nach werden die Hintergründe des Mordanschlages klar. Die Ostmafia soll die Exekution des Mannes in Auftrag gegeben haben, nachdem der Autohändler seine Partnerin, eine junge Slowakin, wegen angeblicher illegaler Geschäfte angezeigt hatte. Sprengstoffsachverständige haben im Autowrack Reste von einem hoch brisanten Sprengstoff gefunden - eine Spur zur Ostmafia? Faktum ist jedenfalls: In der Slowakei und in Ungarn gelten Autobomben als probates Mittel zur Ausschaltung von Verrätern, Aussteigern oder aufmüpfigen Geschäftspartnern. - Christoph Feurstein und Robert Altenburger haben für "Thema" das Sprengstoffattentat auf den Autohändler recherchiert. Sie haben auch seine Geschäftsverbindungen in die Slowakei verfolgt und nachgefragt, ob es in diesem Fall wirklich Spuren zur Ostmafia gibt.

Uganda: Ich habe das Todesvirus überlebt
Auch nach mehr als drei Wochen breitet sich die Ebola-Epidemie in Uganda immer weiter aus. Diese Woche gab es im Süden des Landes den ersten Todesfall: Ein Soldat, der in einem Armeelager in Gulu, dem Zentrum der Epidemie, stationiert war, starb kurz nach seiner Verlegung in die Stadt Mbarara. Damit ist die Zahl der Seuchentoten auf 81 gestiegen. Mitarbeiter der WHO, der Organisation Ärzte ohne Grenzen und des Hamburger Tropeninstituts, ugandische Ärzte und Helfer versuchten bisher vergeblich, die Seuche unter Kontrolle zu bringen. - Gerhard Tuschla war mit den deutschen Tropenmedizinern in Gulu. In "Thema" berichtet er über eine Frau, die als eine von ganz wenigen Patienten die gefährliche Viruserkrankung überlebt hat.

Wer andern eine Grube gräbt ...
In Altenmarkt im Pongau geht am Samstag ein ganz besonderes Treffen über die Bühne: Wie jedes Jahr am ersten Wochenende nach Allerheiligen kommen die österreichischen Totengräber zum Erfahrungsaustausch zusammen. Gastgeber für die 80 bis 100 Teilnehmer ist der Bauer Josef Huber, der auf eine 28-jährige Berufserfahrung als Bestatter zurückblicken kann. Sein Bauernhof wird fürs Wochenende zum Ausstellungsgelände für Spezialwerkzeuge: Schaufeln, Spaten und Minibagger werden präsentiert und können bei einer Schaubeerdigung auch gleich ausprobiert werden. Nach einem Gedenkgottesdienst für verstorbene Kollegen gibt es im Dorfgasthaus ein gemütliches Zusammensitzen bei Wein und Gesang. "A bei unserm Beruf gibt's was zum Lachen, weil wir Totengräber san, kön ma net nur traurig sein", sagt Josef Huber. - Ursula Neuner-Rennhofer ist für "Thema" beim "Treffen der himmlischen Lieferanten" (Eigendefinition) mit der Kamera dabei.

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