Verkauf der Bundesforste

Schlögl: Einleitungsverfahren zu Volksbegehren erfolgreich

St.Pölten (NLK) - "Teile der Bundesforste sollen im Gesamtwert von 3 Milliarden Schilling verkauft werden. Die SP NÖ will das verhindern und initiierte daher ein Einleitungsverfahren zu einem Volksbegehren, das bereits von Hunderten Niederösterreichern unterschrieben wurde", erläuterte Landeshauptmannstellvertreter Mag. Karl Schlögl anlässlich des heutigen Aktionstages der NÖ Naturfreunde in Traisen. Aufgrund dieses Erfolges wurde die Eintragungsfrist auf den zuständigen Gemeindeämtern bis 30. November verlängert. Die größten Bundesforstverwaltungen sind in Niederösterreich. "Vom Verkauf würden wirtschaftlich und touristisch interessante Gebiete betroffen sein. Wichtige Naherholungsgebiete würden der Bevölkerung dann nicht mehr zugänglich sein", argumentiert Schlögl.

"Rund 800.000 Hektar sind in Österreich im Besitz der Bundesforste, 50.000 Hektar sollen verkauft werden", meint SP NÖ-Klubobmann Ewald Sacher. Seiner Ansicht nach gehe auch die Rechnung "Tausche Wald gegen Seen" nicht auf. Die Kärntner Seen und auch der Attersee seien keinesfalls 3 Milliarden Schilling wert, sondern maximal 800 Millionen Schilling.

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