Niederwieser: Hartnäckigkeit des Akkreditierungsrats garantiert hohe Qualitätsansprüche von Privatunis

Wien (SK) SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser wertet es positiv, "dass sich der Akkreditierungsrat bei der Genehmigung von Privatuniversitäten nicht von parteipolitischen Interventionen beeindrucken ließ und an der Forderung nach hohen Qualitätsansprüchen der Bewerber festhielt".

"Wer den Titel einer österreichischen Universität trägt, darf nicht mit den Kaymahn-Inseln verwechselt werden. Eine akademische Ausbildung an Privatunis muss genauso Hochschulniveau haben wie jene an staatlichen Universitäten", betont Niederwieser. Deshalb sei es rückblickend auch nicht dramatisch, dass das Verfahren etwas länger gedauert habe, wenn die jetzt akkreditierten Privatunis die strengen Qualitätskriterien erfüllen, so der SP-Wissenschaftssprecher.

Grundsätzlich befürwortet Niederwieser die Tatsache, dass nach einigen Querelen über die Zulassung von IMADEC als Privatuni die Entscheidung nun vom dafür zuständigen Akkreditierungsrat und nicht von Bildungsministerin Gehrer erfolgt sei. Hätte die Ministerin die Entscheidung über die Zulassung von IMADEC getroffen, dann wäre eine Gesetzesänderung notwendig gewesen, so der SP-Mandatar. "Bei der Gesetzgebung gab es zwischen dem damaligen ÖVP-Wissenschaftssprecher Lukesch und mir Einverständnis darüber, dass ein unabhängiges Fachgremium über die Zulassung von Privatunis zu entscheiden hat. Keinesfalls sollte es für einen beleidigten Privatuni-Betreiber die Möglichkeit geben, den Rat zu umgehen und durch politische Intervention die Zulassung bei der Ministerin zu erreichen", schloss Niederwieser. (Schluss) ps/mm

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