Plank: Behinderte in Gepäckwaggon zu transportieren ist Skandal erster Klasse

Wien (SK) Wie erst jetzt bekannt wurde, musste ein Rollstuhlfahrer aus Salzburg dieses Jahr bereits mehrmals anstatt im vorgesehenen Behindertenwaggon im ungeheizten und dunklen Gepäckwaggon reisen. Für die SPÖ-Behindertensprecherin Brunhilde Plank ist dies ein "letztklassiges Vorgehen". "Man kann doch nicht einen Menschen, nur weil er nicht so fit unterwegs ist wie der 'erwünschte' Fahrgast, wie ein Gepäckstück aufgeben. Schließlich hat jeder, der seinen Fahrpreis bezahlt, Anspruch auf ordentliche Beförderung." ****

Gleichzeitig begrüßt die Abgeordnete die neuen City Shuttles der ÖBB, erwartet aber, dass wenigstens in diesem Bereich auch an Fahrgäste mit besonderen Bedürfnissen gedacht wird. "Wenn sich die ÖBB freut, dass ihr neuer City Shuttle ein echtes 'Life-Style-Produkt' ist, so sollte sie auch daran denken, dass nicht alle Menschen am Verkehr ungehindert teilnehmen können. Vom größten Schienenverkehrs-Unternehmen mit Anspruch auf Modernität und Kundenkomfort erwarte ich mir etwas mehr Sensibilität gegenüber Personen mit Handicaps."

Probleme vermutet die Abgeordnete auch in anderen Bereichen. "Es ist kein Wunder, dass das Angebot für behinderte Menschen abnimmt, wenn das Geld für eine weitere Verbesserung der Bahn von der Regierung gekürzt wird. Hier ist auch die Regierung gefordert", so die Abgeordnete abschließend. (Schluss) wf/mp

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