"Euro Austria" am 2. November: AUA, Lauda, Tyrolean: Turbulente Zukunft

Wien (OTS) - Franz Hlavac präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin
am Donnerstag, dem 2. November 2000, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

AUA, Lauda, Tyrolean: Turbulente Zukunft
Mit gewaltigen finanziellen Turbulenzen kämpfen derzeit die beiden größeren heimischen Fluggesellschaften, AUA und Lauda Air. Nur die kleine Tyrolean bilanziert positiv. Als Hauptgrund für das Milliardendefizit werden die stark gestiegenen Treibstoffpreise genannt, aber mitverantwortlich für die Misere sind auch der Machtkampf zwischen den AUA-Vorständen und Niki Lauda sowie die ineffiziente Organisationsstruktur. Damit soll es bald vorbei sein. Die Zusammenarbeit der drei Fluggesellschaften wird auf eine neue Basis gestellt, auch mit neuem Management. "Euro Austria" untersucht, wohin die österreichischen Fluglinien steuern.

Hohe Zinsen - Mehr Ertrag
Das Sparbuch hat trotz Abschieds von der Anonymität vorerst nichts an Attraktivität eingebüßt, im Gegenteil: Es gibt jetzt mehr Sparbücher als je zuvor, weil die größeren Guthaben "aufgesplittet" wurden. Wer auf mehr Zinsen aus ist und keine Angst vor ein bisschen Risiko hat, der hat sich aber zuletzt doch auch nach Alternativen umgeschaut: Die Anlageberater locken mit deutlich mehr Ertrag bei Aktien, Anleihen oder Investmentfonds. Und am Donnerstag beginnt die Zeichnungsfrist für die Telekom-Austria-Aktien, die ja eine richtige Volksaktie werden soll. "Euro Austria" zeigt, wie es um die Chancen steht - beim Sparbuch, bei den Fonds und bei den Aktien.

Bank Burgenland: Nervöse Sparer, nervöse Manager
Nach dem Kreditdebakel haben viele Kunden ihre Konten in der Bank Burgenland aufgelöst, die Bank muss Abflüsse von rund zwei Milliarden Schilling verkraften. Die Höhe des Schadens steht noch immer nicht fest, die verbliebenen Kunden sind nach wie vor beunruhigt, die Mitarbeiter der Bank schwanken zwischen Hoffnung und Resignation. Nun will der neue Vorstand, der sich selbst als Räumkommando bezeichnet, das Vertrauen der Sparer zurückgewinnen, zum Beispiel durch einen Treuebonus für Stammkunden. Gleichzeitig soll ein internationales Investmenthaus eine Vollprivatisierung der Bank vorbereiten. Der Mehrheitseigentümer, das Land Burgenland, überlegt in diesem Zusammenhang auch die Bestellung eines dritten Vorstandes und eine Kapitalerhöhung.

US-Wahlen: Gute Geschäfte mit Uncle Sam
Die Amerikanische Wirtschaft boomt und die österreichischen Exporte in die USA boomen mit. Die Vereinigten Staaten sind bereits der wichtigste Handelspartner Österreichs nach Deutschland und Italien. Dabei sind die Österreicher längst schon über traditionelle Produkte wie Mozartkugeln und Schmucksteine hinausgewachsen. Österreicher sind u. a. Zulieferer des weltbekannten Flugzeugherstellers Boeing. Wenn in wenigen Tagen die Amerikaner einen neuen Präsidenten wählen, wird dann die Wirtschaftspolitik des neuen Mannes in Washington die Tätigkeit österreichischer Unternehmen beeinflussen?

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