• 31.10.2000, 10:27:24
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"Euro Austria" am 2. November: AUA, Lauda, Tyrolean: Turbulente Zukunft=

Wien (OTS) - Franz Hlavac präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin
am Donnerstag, dem 2. November 2000, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit
folgenden Themen:

AUA, Lauda, Tyrolean: Turbulente Zukunft
Mit gewaltigen finanziellen Turbulenzen kämpfen derzeit die beiden
größeren heimischen Fluggesellschaften, AUA und Lauda Air. Nur die
kleine Tyrolean bilanziert positiv. Als Hauptgrund für das
Milliardendefizit werden die stark gestiegenen Treibstoffpreise
genannt, aber mitverantwortlich für die Misere sind auch der
Machtkampf zwischen den AUA-Vorständen und Niki Lauda sowie die
ineffiziente Organisationsstruktur. Damit soll es bald vorbei sein.
Die Zusammenarbeit der drei Fluggesellschaften wird auf eine neue
Basis gestellt, auch mit neuem Management. "Euro Austria" untersucht,
wohin die österreichischen Fluglinien steuern.

Hohe Zinsen - Mehr Ertrag
Das Sparbuch hat trotz Abschieds von der Anonymität vorerst nichts an
Attraktivität eingebüßt, im Gegenteil: Es gibt jetzt mehr Sparbücher
als je zuvor, weil die größeren Guthaben "aufgesplittet" wurden. Wer
auf mehr Zinsen aus ist und keine Angst vor ein bisschen Risiko hat,
der hat sich aber zuletzt doch auch nach Alternativen umgeschaut: Die
Anlageberater locken mit deutlich mehr Ertrag bei Aktien, Anleihen
oder Investmentfonds. Und am Donnerstag beginnt die Zeichnungsfrist
für die Telekom-Austria-Aktien, die ja eine richtige Volksaktie
werden soll. "Euro Austria" zeigt, wie es um die Chancen steht - beim
Sparbuch, bei den Fonds und bei den Aktien.

Bank Burgenland: Nervöse Sparer, nervöse Manager
Nach dem Kreditdebakel haben viele Kunden ihre Konten in der Bank
Burgenland aufgelöst, die Bank muss Abflüsse von rund zwei Milliarden
Schilling verkraften. Die Höhe des Schadens steht noch immer nicht
fest, die verbliebenen Kunden sind nach wie vor beunruhigt, die
Mitarbeiter der Bank schwanken zwischen Hoffnung und Resignation. Nun
will der neue Vorstand, der sich selbst als Räumkommando bezeichnet,
das Vertrauen der Sparer zurückgewinnen, zum Beispiel durch einen
Treuebonus für Stammkunden. Gleichzeitig soll ein internationales
Investmenthaus eine Vollprivatisierung der Bank vorbereiten. Der
Mehrheitseigentümer, das Land Burgenland, überlegt in diesem
Zusammenhang auch die Bestellung eines dritten Vorstandes und eine
Kapitalerhöhung.

US-Wahlen: Gute Geschäfte mit Uncle Sam
Die Amerikanische Wirtschaft boomt und die österreichischen Exporte
in die USA boomen mit. Die Vereinigten Staaten sind bereits der
wichtigste Handelspartner Österreichs nach Deutschland und Italien.
Dabei sind die Österreicher längst schon über traditionelle Produkte
wie Mozartkugeln und Schmucksteine hinausgewachsen. Österreicher sind
u. a. Zulieferer des weltbekannten Flugzeugherstellers Boeing. Wenn
in wenigen Tagen die Amerikaner einen neuen Präsidenten wählen, wird
dann die Wirtschaftspolitik des neuen Mannes in Washington die
Tätigkeit österreichischer Unternehmen beeinflussen?

Rückfragehinweis: ORF-Pressestelle

Gertrud Aringer
(01) 87878 - DW 12098

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