Der Kopf im Raum - Alberto Giacometti

Donnerstag, 2. November 2000, 16.15 Uhr, 3sat

Wien (OTS) - Alberto Giacometti kam 1901 in der italienischen Schweiz zur Welt. Sein Vater war ein bekannter Landschaftsmaler. Wie viele andere Künstler zog es Giacometti nach dem Ersten Weltkrieg nach Paris. Am Montmartre mietete er 1927 ein Atelier, in dem er bis zu seinem Tod im Jahr 1966 arbeitete. "Der Kopf im Raum" ist ein Film von Jean-Marie Drot aus der ORF-Reihe "ARTgenossen".

In den dreißiger Jahren hatte Giacometti Kontakt zur Gruppe der Surrealisten. Er selbst meinte, er habe aber nie richtig dazu gehört, und die politische Einstellung der Surrealisten habe ihn mehr interessiert als ihre künstlerischen Aktivitäten. Am nächsten habe ihm Louis Aragon gestanden, mit dem er die Gruppe dann auch verließ. Zum endgültigen Bruch kam es, als sich Giacometti Naturstudien zuwandte, die die Surrealisten als reaktionär ablehnten.

Den Kern des Porträts über den Künstler Giacometti bildet ein einzigartiges historisches Filmdokument: ein Fernsehinterview, das 1963, wenige Jahre vor seinem Tod, entstanden ist. Darüber hinaus sind zahlreiche Arbeiten Giacomettis - darunter seine Köpfe und die zu Stabformen reduzierten Menschenfiguren - zu sehen, die illustrieren, was er über Motivation und Ziel seiner Kunst sagt. Der Zuschauer gewinnt so Einblick in das Denken eines der bedeutendsten Bildhauer dieses Jahrhunderts.

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