- 30.10.2000, 11:32:30
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Markt & Preis Telefon-Kombitarife
Kein Kostenvorteil beim Multipack von Festnetz, Handy und
Internet
Wien (OTS) - Grund- und Gesprächsgebühren kommen bei
Kombiangeboten nicht günstiger als bei getrennter Anmeldung. Zu
diesem Ergebnis kommt "Konsument" in seiner November-Ausgabe und
räumt mit den Gratis-Versprechungen der Telefonanbieter auf.
Die Angebote der Mobilfunkbetreiber richten sich in erster Linie
an Personen, die bereits einen Handy-Vertrag haben. Bei A1 und Max
ist dieser sogar Bedingung. One und tele.ring können auch ohne
Vertrag genützt werden.
Eine Ersparnis ist nur bei Gesprächen vom Festnetz zum Handy
möglich, was allerdings etliche Call-by-Call-Anbieter günstiger
bieten. Ansonsten entsprechen die Kombi-Tarife in der Regel den
Gebühren bei getrennter Nutzung. Einzige Ausnahme ist Take Two. Hier
gibt es tatsächlich eine Ersparnis: Die gemeinsame Grundgebühr von
Priority Standard (Festnetz) und one 99 beträgt öS 198,-. Getrennt
fallen Kosten von öS 297,- an. Die Tarife im Kombipack können aber
auch teurer sein als bei getrennter Rechnung. Bei mobilkom-A1
beispielsweise kostet die Gesprächsminute vom Festnetz zum Festnetz
rund um die Uhr 88 Groschen. Im Vergleich dazu kommt der
Standard-Tarif der Telekom in der Freizeit auf lediglich 40 Groschen.
Der wirkliche Vorteil eines Kombi-Angebotes besteht für die Kunden
lediglich darin, dass sie für die Benützung von Festnetztelefon,
Handy und Internet nur eine Rechnung bekommen. Behauptungen wie
"keine Grundgebühr" oder "gratis" sind kühn, denn es sind sogar zwei
Grundgebühren zu bezahlen: eine fürs Festnetz und eine fürs Handy.
Rückfragehinweis: VKI-Abt. T1, Paul Srna, Tel. 01/588 77-280
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