Kuntzl zu Spitzelaffäre: Haider im Zentrum der Untersuchungen

Beim "Ultimativen Gegenschlag" gilt die Unwahrheitsvermutung

Wien (SK) "Gravierende Verdachtsmomente" würden nun vorliegen, die verdeutlichen, dass FPÖ-Altparteivorsitzender Haider und Leute aus seinem engsten Umfeld immer mehr ins Zentrum der Untersuchungen des FPÖ-Spitzelskandals gelangen, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl am Samstag auf die neuesten Meldungen von "profil" und "Format" zur FPÖ-Spitzelaffäre. Die Realitätsverweigerung der FPÖ werde vor dem Hintergrund der neuesten Fakten immer bizarrer, so Kuntzl gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Kuntzl begrüßt die aktuelle Haltung von Haider zur Einsetzung eines Untersuchungsauschusses und hofft, dass diese Haltung bis Montag anhält, wo im Nationalrat wieder über einen Antrag zur Einsetzung eines Untersuchungsauschusses abgestimmt wird. Die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin fordert Haider auf, dass er bis dahin seinen - "so noch vorhandenen" - Einfluss auf seine Fraktion geltend machen soll.

Beim aktuellen von der FPÖ inszenierten "ultimativen Gegenschlag" handle es sich um nichts anderes als um die "altbekannte FPÖ-Strategie des Aufbaus von Verschwörungstheorien ohne jegliche Beweise" und damit um ein "reines Ablenkungsmanöver" vom FPÖ-Spitzelskandal. Bei derartigen Rundumschlägen von FP-Klubobmann Westenthaler gelte erfahrungsgemäß die "Unwahrheitsvermutung". Das sei gestern auch vom angeblichen "Kronzeugen", dem ehemaligen Generalsekretär für die öffentliche Sicherheit, Michael Sika, bestätigt worden, der gemeint hatte, dass bei der Sachverhaltsdarstellung der FPÖ nur von "Gerüchten und Gerede die Rede ist, aber nicht von Fakten", so Kuntzl abschließend. (Schluss) ps

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