Spielräume schaffen

Kinderfreunde präsentieren Förderfonds für Privatinitiativen zur Spielraumschaffung

Wien (SPW). Mehr kindergerechten Spielraum in Wien - das ist das Ziel einer neuen Aktion der Wiener Kinderfreunde. Möglichst viele brachliegende oder zeitweise ungenutzte Flächen in Wien sollen ab nun in kindergerechten Spielraum verwandelt werden. Dazu haben die Wiener Kinderfreunde mit Hilfe von Sponsoren den Förderfonds "Spielräume schaffen" ins Leben gerufen, um so private Initiativen von allen WienerInnen, von Unternehmen und von privaten Organisationen zu unterstützen.****

Firmenparkplätze am Wochenende mit einem Basketballkorb versehen und so zu einem Streetball-Court umwandeln; betonierte Innenhöfe mittels Halfpipe in einen Mini-Fuhrpark für Skateboarder verwandeln; "Abstandsgrün" zu einer "Rauberhöhle" für Kinder machen oder Baulücken bis Baubeginn als Abenteuerspielplatz zu verwenden -Möglichkeiten für mehr Spielräume gibt es genug.

Erste Unternehmen haben sich bereits gemeldet und neue Spielräume sind bereits im Entstehen. "Die Wiener Kinderfreunde stellen für weitere Projekte gerne Informationsmaterial gratis zur Verfügung und helfen auch bei der Herstellung notwendiger Kontakte" bietet der Geschäftsführer der Wiener Kinderfreunde, Franz Prokop, an.

Zusätzlich zu diesem Förderfonds haben die Kinderfreunde auch ein prominentes Personenkomitee für Kinder begründet. Durch ihre Medienwirksamkeit und breite Vorbildwirkung wollen prominente Komiteemitglieder wie Vizebürgermeisterin Grete Laska, Helmut Zilk, der Maler Gottfried Kumpf oder Kinderbuchautor und Unicef-Botschafter Thomas Brezina Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig es ist, dass sich unsere Kinder gesund entwickeln können. Laska sieht hier vielschichtige Möglichkeiten: "Als Kinder- und Jugendstadträtin setze ich mich für die Anliegen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt ein. Öffentlicher Raum für Bewegung ist dabei ganz wichtig. Auf Bezirksebene ist die Mitsprache von Kindern und Jugendlichen bereits gängige Praxis. Doch man kann noch mehr tun. Deshalb begrüße ich die Initiative der Wiener Kinderfreunde. Sie sind eine gute Lobby für die jungen WienerInnen." (Schluss) sl

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