- 19.10.2000, 12:08:52
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- OTS0198
Spielräume schaffen
Kinderfreunde präsentieren Förderfonds für Privatinitiativen zur Spielraumschaffung
Wien (SPW). Mehr kindergerechten Spielraum in Wien - das ist das
Ziel einer neuen Aktion der Wiener Kinderfreunde. Möglichst viele
brachliegende oder zeitweise ungenutzte Flächen in Wien sollen ab nun
in kindergerechten Spielraum verwandelt werden. Dazu haben die Wiener
Kinderfreunde mit Hilfe von Sponsoren den Förderfonds "Spielräume
schaffen" ins Leben gerufen, um so private Initiativen von allen
WienerInnen, von Unternehmen und von privaten Organisationen zu
unterstützen.****
Firmenparkplätze am Wochenende mit einem Basketballkorb versehen
und so zu einem Streetball-Court umwandeln; betonierte Innenhöfe
mittels Halfpipe in einen Mini-Fuhrpark für Skateboarder verwandeln;
"Abstandsgrün" zu einer "Rauberhöhle" für Kinder machen oder
Baulücken bis Baubeginn als Abenteuerspielplatz zu verwenden -
Möglichkeiten für mehr Spielräume gibt es genug.
Erste Unternehmen haben sich bereits gemeldet und neue Spielräume
sind bereits im Entstehen. "Die Wiener Kinderfreunde stellen für
weitere Projekte gerne Informationsmaterial gratis zur Verfügung und
helfen auch bei der Herstellung notwendiger Kontakte" bietet der
Geschäftsführer der Wiener Kinderfreunde, Franz Prokop, an.
Zusätzlich zu diesem Förderfonds haben die Kinderfreunde auch ein
prominentes Personenkomitee für Kinder begründet. Durch ihre
Medienwirksamkeit und breite Vorbildwirkung wollen prominente
Komiteemitglieder wie Vizebürgermeisterin Grete Laska, Helmut Zilk,
der Maler Gottfried Kumpf oder Kinderbuchautor und Unicef-Botschafter
Thomas Brezina Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig es ist, dass
sich unsere Kinder gesund entwickeln können. Laska sieht hier
vielschichtige Möglichkeiten: "Als Kinder- und Jugendstadträtin setze
ich mich für die Anliegen und Wünsche der Kinder und Jugendlichen in
unserer Stadt ein. Öffentlicher Raum für Bewegung ist dabei ganz
wichtig. Auf Bezirksebene ist die Mitsprache von Kindern und
Jugendlichen bereits gängige Praxis. Doch man kann noch mehr tun.
Deshalb begrüße ich die Initiative der Wiener Kinderfreunde. Sie sind
eine gute Lobby für die jungen WienerInnen." (Schluss) sl
Rückfragehinweis: Wiener Kinderfreunde
Michaela Müller-Wenzel
Tel.: 01-401 25
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