ARBÖ: Auch für Verkehrsminister Schmid gilt Handyverbot im Auto

Wien (ARBÖ) - In der ORF-Sendung "Der Report" vom Dienstag
wurde öffentlich, dass auch Verkehrsminister Dipl.-Ing. Michael Schmid zu jenen 42 Prozent der Autolenker gehört, die trotz
Verbot, mittels Handy im Auto ohne Freisprecheinrichtung telefonieren.

Wozu haben wir Gesetze und Verordnungen, die dann nicht einmal vom Verkehrsminister eingehalten werden. Was haben Sie sich bloß dabei gedacht Herr Verkehrsminister, vor laufender ORF-Kamera im Auto zum Handy zu greifen, fragt sich der ARBÖ.

Das Ergebnis der ARBÖ-Handy-Umfrage im Sommer hat nämlich ergeben: Waren zur Einführung des Handyverbotes im Vorjahr 54,9 Prozent der Auto lenkenden Handybesitzer ohne
Freisprecheinrichtung unterwegs, so sind es jetzt noch immer 42 Prozent. Von diesen "Unverantwortlichen" gaben 43 Prozent an, mit dem Kauf einer Freisprecheinrichtung sogar noch zu warten.

Argumente wie "es wird ja eh nicht kontrolliert" oder "ich telefonier ja eh nur immer kurz" sind für die Verkehrsexperten des ARBÖ nicht akzeptabel: "Telefonieren im Auto ohne Freisprecheinrichtung gehört leider zum täglichen Verkehrsbild und wird kaum kontrolliert. Den Autofahrern ist nicht bewusst, wie gefährlich das Telefonieren im Auto sein kann. Letztendlich gefährdet man durch dieses 'ungesetzliche' Agieren nicht nur sich selbst, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer."

Wenn man schon während der Fahrt telefonieren muss, dann sollte man dies nicht ohne Freisprecheinrichtung tun, raten die ARBÖ-Verkehrsexperten auch dem Verkehrsminister: "Eine Freisprecheinrichtung schafft Bewegungsfreiheit für die Hände und sorgt für mehr Sicherheit für sich selbst und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Im Idealfall, sollte man das Telefongespräch verschieben oder am nächsten Parkplatz führen."

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