Grippe kann der erste Schritt ins Pflegeheim sein - BILD (web)

Durch Impfung Hilfsbedürftigkeit vermeiden

Wien (OTS) - Auch im höheren Alter ist man gerne selbständig und unabhängig. Aber schon während einer schweren Erkrankung - wie die Influenza (vulgo Grippe) eine ist - ist man auf Unterstützung angewiesen. Ganz zu schweigen von den Komplikationen, die auftreten können: Lungenentzündung oder Herzprobleme sind die häufigsten. Gerade für ältere Menschen ist es wegen der Thrombosegefahr außerdem nicht günstig, lange Bettruhe einhalten zu müssen.

Eine Influenza kann eine Kettenreaktion auslösen, an deren Ende möglicherweise ein Pflegeheim oder die Notwendigkeit der Heimhilfe steht. In den Wintermonaten, also zur Influenzazeit, werden wesentlich mehr Menschen in Pflege- oder Seniorenheimen aufgenommen als während des übrigen Jahres (siehe Grafik). Damit es nicht soweit kommt, sollten sich vor allem ältere Menschen gegen die Grippe impfen lassen. In Österreich gibt es jetzt einen Impfstoff, der speziell für über 65jährige zugeschnitten ist und diese Personengruppe noch besser vor Influenza schützt als bisherige Influenzaimpfstoffe.

Natürlich muß die Entscheidung für ein Seniorenheim nicht Influenza bedingt sein. Aber man sollte berücksichtigen, dass Infektionskrankheiten sich vor allem dort gut verbreiten, wo viele Menschen zusammenleben. In Seniorenheimen breitet sich die Influenza daher schneller aus und hat gravierendere Folgen als für Menschen, die in ihrer normalen Wohnumgebung leben. Auch die Sterblichkeit ist höher. Deshalb sollen die Bewohner, aber auch das Personal, in Senioren- und Pflegeheimen geimpft werden.

Infografik: Inanspruchnahme von Heimhilfe oder Hauskrankenpflege, Heimeinweisungen während der Influenzazeit

Aufnahmen im Pflegeheim Geriatriezentrum am Wienerwald 1999 (Angaben in Prozent)

Jänner 10
Februar 11
März 10
April 9
Mai 7
Juni 6
Juli 7
August 7
September 6
Oktober 8
November 10
Dezember 9

Gesamt: 100%, 2.289

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