Honeder: Baustopp und Nachdenkpause vor Inbetriebnahme Temelins

Im Landtag eingebrachter Resolutionsantrag soll zum Umdenken bewegen

St. Pölten (NÖI) - "Vor der Inbetriebnahme Temelins müssen alle Sicherheitsfragen restlos geklärt und ausgeräumt werden. Das Interesse der Niederösterreicher, die bei einem nuklearen Unfall direkt und unmittelbar betroffen wären, ist legitim und verständlich. Ein sofortiger Baustopp und eine anschließende Nachdenkpause könnten dazu genutzt werden, um eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen. Zu klären sind außerdem die Atommüllproblematik und die Installierung eines Frühwarnsystems", stellte LAbg. Karl Honeder zu dem entsprechenden Resolutionsantrag fest, der in der letzten Landtagssitzung eingebracht wurde.****

"Die Anti-Atom-Politik Niederösterreichs besteht nicht nur aus Protesten und Grenzblockaden, sondern vor allem im Aufzeigen von Alternativen. Über 130 Biomasse-Fernwärmeanlagen, 60 Windkraftanlagen und über 160.000 Quadratmeter Solaranlagen dokumentieren die Vorreiterrolle Niederösterreichs auf dem Gebiet der erneuerbaren Energieformen. Uns geht es in erster Linie darum, die Verantwortlichen in Tschechien zu einem Umdenken zu bewegen. Die Ängste und Sorgen der Bevölkerung in den Nachbarländern dürfen nicht einfach ignoriert werden", betonte Honeder.

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