Muzik: Autofahrer sollen erneut zur Kasse gebeten werden

20%ige Erhöhung der Haftpflichtversicherung droht

St. Pölten, (SPI) - Die blauschwarze Bundesregierung überlegt bereits, wie sie den Autofahrern erneut das Geld aus den Taschen ziehen kann. Freiheitliche und Volkspartei basteln an einem Gesetzesentwurf, der auf die Besteuerung der Rückstellungen der Versicherungsgesellschaften abzielt. Konkret geht es um 7,5 Milliarden Schilling, auf die es Finanzminister Grasser abgesehen hat. In diesem Zusammenhang, ist zu befürchten, dass die Versicherungen ihre zusätzlichen Kosten eins zu eins an die Versicherungsnehmer weitergeben. Entsprechende Reaktionen des Versicherungsverbandes liegen schon vor - die Prämien für die Haftpflichtversicherung sollen bis zu 20 Prozent angehoben werden", kritisiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Hans Muzik.****

"Seit 1. Juni des laufenden Jahres wurde schon die Versicherungssteuer um 51 % erhöht. Mit Jänner 2001 müssen die Autofahrer für die Autobahnvignette das Doppelte hinblättern - und das alles, obwohl sich die Treibstoffpreise seit geraumer Zeit in astronomischen Höhen befinden. Die Bundesregierung hat die Schmerzgrenze bereits bei weitem überschritten. So kann es nicht weitergehen - die Autofahrer sind bereits über Gebühr belastet, die SPÖ bekundet ganz klar ihren politischen Widerstand gegen den neuerlichen Anschlag auf die Brieftaschen der Autofahrer und damit der Hunderttausenden Pendler und der Familien", betont der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten abschließend.
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