Wegfall des Weiterbildungsgeldes für Eltern: AK fordert sofortige Ausdehnung des bezahlten Karenzurlaubes auf zwei Jahre

Linz (AKO) Das Weiterbildungsgeld, das Müttern und Vätern zustand, die im Anschluss an den Karenzurlaub in einer Bildungskarenz einen Kurs besuchten, soll ersatzlos gestrichen werden. "Dann muss allerdings der bezahlte Karenzurlaub auf zwei Jahre verlängert werden", verlangt AK-Präsident Hubert Wipplinger.

Das Weiterbildungsgeld ist jene Sozialversicherungsleistung, die während der sogenannten "Bildungskarenz" an Personen gezahlt wird, die für drei bis zwölf Monate ihr Dienstverhältnis unterbrechen, um sich weiterzubilden.

Es ist richtig, dass diese Möglichkeit hauptsächlich von jungen Müttern zur Überbrückung des unbezahlten letzten halben Jahres des Karenzurlaubs genützt worden ist. "Dass dieser Weg von vielen Eltern gewählt wurde, zeigt aber, wie notwendig die bezahlte Karenz bis zum zweiten Lebensjahr des Kindes aber auch die Weiterbildung vor dem Wiedereinstieg in den Beruf ist", unterstreicht AK-Präsident Hubert Wipplinger folgende Forderung: "Eine Abschaffung des Weiterbildungsgeldes kann nur gleichzeitig mit der Ausdehnung der bezahlten Kinderkarenz erfolgen."

Außerdem sei es notwendig, jene Mütter zu schützen, die bereits für die Zukunft mit ihrem Dienstgeber Bildungskarenz vereinbart haben. Denn für sie hieße die Gesetzesänderung, dass sie einerseits an die Vereinbarung gebunden sind, andererseits aber kein Weiterbildungsgeld erhalten.

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