• 02.10.2000, 14:50:33
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  • OTS0243

Wegfall des Weiterbildungsgeldes für Eltern: AK fordert sofortige Ausdehnung des bezahlten Karenzurlaubes auf zwei Jahre=

Linz (AKO) Das Weiterbildungsgeld, das Müttern und Vätern zustand,
die im Anschluss an den Karenzurlaub in einer Bildungskarenz einen
Kurs besuchten, soll ersatzlos gestrichen werden. "Dann muss
allerdings der bezahlte Karenzurlaub auf zwei Jahre verlängert
werden", verlangt AK-Präsident Hubert Wipplinger.

Das Weiterbildungsgeld ist jene Sozialversicherungsleistung, die
während der sogenannten "Bildungskarenz" an Personen gezahlt wird,
die für drei bis zwölf Monate ihr Dienstverhältnis unterbrechen, um
sich weiterzubilden.

Es ist richtig, dass diese Möglichkeit hauptsächlich von jungen
Müttern zur Überbrückung des unbezahlten letzten halben Jahres des
Karenzurlaubs genützt worden ist. "Dass dieser Weg von vielen Eltern
gewählt wurde, zeigt aber, wie notwendig die bezahlte Karenz bis zum
zweiten Lebensjahr des Kindes aber auch die Weiterbildung vor dem
Wiedereinstieg in den Beruf ist", unterstreicht AK-Präsident Hubert
Wipplinger folgende Forderung: "Eine Abschaffung des
Weiterbildungsgeldes kann nur gleichzeitig mit der Ausdehnung der
bezahlten Kinderkarenz erfolgen."

Außerdem sei es notwendig, jene Mütter zu schützen, die bereits
für die Zukunft mit ihrem Dienstgeber Bildungskarenz vereinbart
haben. Denn für sie hieße die Gesetzesänderung, dass sie einerseits
an die Vereinbarung gebunden sind, andererseits aber kein
Weiterbildungsgeld erhalten.

Rückfragehinweis: Arbeiterkammer Oberösterreich

Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (0732) 6906-2182
presse@ak-ooe.at
http://www.arbeiterkammer.com

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