Sepp Resnik läuft für "Licht ins Dunkel" um die Welt

Auftakt für Aktion "Licht ins Dunkel" - 15 Jahre Friedenslicht - Spender entscheiden über Vergabe ihrer Gelder

Der steirische Extremsportler, Triathlet und "Weltumradler" Sepp Resnik startet am heurigen heiligen Abend einen Lauf um die Welt:
Ein Jahr lang wird er unterwegs sein, um in den österreichischen Botschaften rund um den Globus, um Spenden für die Aktion "Licht ins Dunkel" zu werben. Am 24. Dezember 2001 will er wieder im "Licht ins Dunkel"-Studio einlaufen und das Sammelergebnis präsentieren. Sein Lauf um die Welt wird über Webcams ins Internet übertragen werden. Das ist einer der Höhepunkte der diesjährigen Aktion "Licht ins Dunkel", für die am Montag eine Generalsitzung aller Beteiligten -einschließlich der Referenten aus den Bundesländern - im ORF-Zentrum abgehalten wurde.

"Licht ins Dunkel" findet heuer zum 28. Mal statt. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 106 Millionen Schilling gespendet. 255 Projekte konnten so heuer finanziert werden. Für einen Soforthilfefonds, der jährlich etwa 5.000 plötzlich und unverschuldet in Not geratenen Menschen Hilfe leistet, stehen 20 Millionen Schilling zur Verfügung.

ORF-Generalintendant Gerhard Weis bezeichnete die Aktion "Licht ins Dunkel" als "unschätzbaren Beitrag zur Unternehmensidentität des ORF" und wies besonders auf die immer stärker werdende Bedeutung des Internet für diese Spendenaktion hin. Kurt Bergmann, Leiter der Aktion, gab als diesjähriges Ziel die Erreichung der 3-Milliarden-all-time-Grenze "plus einen Schilling" an und verwies ein weiteres Mal auf das "Licht ins Dunkel"-Memorandum gegen die Verdoppelung der Erlagscheingebühr auf zehn Schilling per 1. Jänner 2001 und die geplante Erhöhung der Versandgebühr für sogenannte Bettelbriefe um 65 Prozent.

Ztl.: Spender sollen über Verwendung ihrer Gelder entscheiden

In Hinkunft sollen die Spenderinnen und Spender verstärkt die Möglichkeit erhalten, selbst zu entscheiden, für welche ganz konkreten Hilfsprojekte ihr Geld verwendet wird. Organisationen, Firmen, Stammtischrunden und Einzelpersonen können künftig unter dem Dach der erfolgreichen Marke "Licht ins Dunkel" für ihr ganz spezielles Anliegen Benefizaktionen durchführen. Spenden erhalten eine entsprechende Zweckwidmung, die für den Verein "Licht ins Dunkel" verpflichtend ist. Vorteile für die Organisatoren sind:
eine sachgerechte Prüfung der geplanten Aktion und des Projekts, Publizität in Radio und Fernsehen und eine genaue Kontrolle der korrekten Verwendung der Mittel.

Ztl.: Neue Homepage im Internet

Nach den Pilotversuchen der vergangenen Jahre wird "Licht ins Dunkel" noch im September mit einer neuen Homepage im Internet starten, die in Zukunft ganzjährig im Einsatz sein wird. Die Abschlussklasse Design der Grafischen Lehr- und Versuchsanstalt hat dazu eine Fülle von Ideen eingebracht, die ab Herbst im Netz umgesetzt werden sollen. Dazu gehören alle Formen der Berichterstattung über einzelne Aktionen, Spendenmöglichkeiten mit Kreditkarte und interaktive Spiele, die das Interesse vor allem der Jugend wecken sollen.

Ztl.: 15 Jahre Friedenslicht

Das Friedenslicht der Aktion "Licht ins Dunkel", das jedes Jahr in der Geburtskapelle von Bethlehem entzündet wird, feiert heuer Jubiläum. Vor 15 Jahren setzte das ORF-Landesstudio Oberösterreich die Initiative, den Spendern der großen ORF-Weihnachtsaktion als Dank dieses Symbol des Friedens und der Nächstenliebe zu überbringen. Mittlerweile kann es auf allen Bahnhöfen und beim Roten Kreuz und in vielen Pfarren abgeholt werden. Die Pfadfinder machen Hausbesuche. Aus Anlass des Jubiläums findet heuer eine große Pilgerreise nach Jerusalem statt.

Ztl.: Neuerungen bei "Licht ins Dunkel

Bei der diesjährigen Aktion gibt es einige Neuerungen:
- Österreich 1 ist erstmals mit einem eigenen Projekt vertreten. Unter dem Motto "Integration durch Kompetenz" werden in der Reihe "Radiokolleg" u. a. Methoden vorgestellt, wie Behinderte durch spezielle Computerprogramme in Schule und Beruf integriert werden können;
- Der "Seitenblicke-Pfad" wird heuer erstmals auf ganz Österreich ausgeweitet; In-Lokale oder Geschäfte können sich österreichweit daran beteiligen;
- Ö3 präsentiert das Projekt "Bauernhof Wohngemeinschaft Unternalb"; - Unter dem Titel "Sport ohne Grenzen" läuft Extremsportler Sepp Resnik ein Jahr lang rund um die Welt (Route: Wien - Istanbul - New Dehli - Sydney - Los Angeles - New York - Casablanca - Gibraltar -Wien) und sammelt in den österreichischen Botschaften Spenden für "Licht ins Dunkel". Zugleich ist dies die erste volldigitale Produktion des ORF, eine Webcam wird - zusätzlich zur konventionellen Berichterstattung - alle Stationen des Steirers für das Internet mitverfolgen.

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