tele.ring bringt Antrag auf Streitschlichtung bei der Telekom Control ein

Wien (OTS) - tele.ring, der erste konvergente Anbieter für Telekommunikation aus einer Hand, hat als erster alternativer Telekommunikationsanbieter im März dieses Jahres in Österreich Teilnehmer über den entbündelten Zugang der TA-Leitungen an das eigene Netz angeschaltet. Nun wird tele.ring einen Antrag auf Streitschlichtung bei der Telekom Control einbringen. Grund dafür ist die laut tele.ring-Technikvorstand Bernd Harald Vollnhofer "mangelnde Bereitschaft der Telekom Austria, den Zugang zur last mile, also die Entbündelung der Teilnehmeranschlussleitung, in einer Weise zu gewähren, der es alternativen Betreibern ermöglicht, fairen Wettbewerb zum Nutzen des österreichischen Verbrauchers zu führen". Gemeinsam mit anderen von der Problematik betroffenen Betreibern wurde ein Antragstext erarbeitet, welcher in den nächsten Tagen vom jeweiligen Betreiber bei der Regulierungsbehörde eingebracht wird. tele.ring tut dies bereits morgen, Mittwoch. Bis zu einer Entscheidung wird tele.ring die laufenden Ausbauarbeiten mit der Telekom Austria stoppen.

Trotz intensiver administrativer, personeller und "vor allem finanzieller Anstrengungen von tele.ring", sei unter den derzeitigen Rahmenbedingungen des durch die TKC angeordneten Entbündelungsvertrags mit der Telekom Austria der wettbewerbsfähige Zugang zur "last mile" sehr schwierig und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht zu vertreten. "Wir wollen unseren Kunden qualitativ höchstwertige und finanziell attraktive Telekommunikationsdienste anbieten. Die geführten Verhandlungen mit der Telekom Austria hatten eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zum Ziel, die letztlich allen österreichischen Kunden von Telekommunikationsdiensten zu Gute kommen sollte", stellte Bernd Vollnhofer weiters fest.

tele.ring habe bisher beträchtliche Investitionen in die Entbündelung getätigt und weitere sind geplant. Diese Ausgaben würden zu "stranded investments", wenn nicht verbesserte Regelungen für den Zugang zur last mile gefunden werden können. "Daher werden wir jetzt massiv gegensteuern." Es muß verhindert werden, daß die Deregulierung auf dem Telekommunikationssektor auf diese Weise ad absurdum geführt wird.

Da in den zähen Verhandlungen auf der Seite der Telekom Austria "keinerlei Kompromissbereitschaft und Bewegung" zu erkennen war, sehe sich tele.ring schließlich gezwungen, den Fall vor die Telekom Control zu bringen. Diese solle nun entscheiden, wie weit in Österreich durch den Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung ein freier Wettbewerb ermöglicht wird, "da nur dadurch die echte Liberalisierung des Telekomminikationsmarktes für den österreichischen Kunden möglich ist".

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