Starlix(R) (Nateglinid) stellt die natürlichen Strukturen für die Insulinausschüttung bei Patienten mit Typ 2-Diabetes wieder her / Die schnell einsetzende und abklingende Wirkung führt zur Beherrschung

Jerusalem (ots-PRNewswire) - der Glukosespitzen nach Mahlzeiten, besserer Insulinsensibilität insgesamt und erhöhter Flexibilität bei den Mahlzeiten =

Starlix (Nateglinid), ein in der
Erforschungsphase befindlicher Wirkstoff zur Behandlung des Typ 2-Diabetes (nicht-insulinabhängiger Diabetes mellitus, NIDDM), stellt die Insulinausschüttung in der Frühphase nach einer Mahlzeit wieder her, ohne die Ausschüttung in der Spätphase zu verlängern. Dies besagen die Daten zweier klinischer Studien, die anlässlich eines Meetings der European Association for the Study of Diabetes (EASD) vorgestellt wurden. Diese schnell einsetzende und abklingende Wirkung von Starlix vollzieht die natürliche Struktur des Körpers für die Insulinausschüttung nach, die bei Patienten mit Typ 2-Diabetes verlorengegangen ist, und senkt die Glukosespitzen nach Mahlzeiten.

"Die Daten beider Studien wiesen aus, dass Starlix die Insulinausschüttung normalisiert, indem eine Struktur der Ausschüttung herbeigeführt wird, die physiologisch derjenigen der nicht unter Diabetes Leidenden ähnelt," sagte Dr. med. Monica Ligueros-Saylan, Associate Director, Clinical Pharmacology, Novartis Pharma AG. "Da die Wirkung von Starlix schnell nachlässt, wenn der Blutzuckerspiegel sich normalisiert hat, verbessert Starlix auch die Insulinsensibilität insgesamt und senkt damit das Risiko der Hypoglykämie."

Bei gesunden Erwachsenen produziert die Bauchspeicheldrüse nach einer Mahlzeit umgehend zusätzliches Insulin, um die zusätzliche Glukose zu metabolisieren. Diese Reaktion in der Frühphase ist die erste Abwehr des Körpers von Glukosespitzen nach Mahlzeiten. Menschen mit Typ 2-Diabetes haben dagegen die Fähigkeit eingebüßt, diese Insulinreaktion der Frühphase zu produzieren, was letztendlich zu Glukosespitzen nach Mahlzeiten führt (auch bekannt als postprandiale Glukosespitzen). Die Glukosespitzen nach Mahlzeiten tragen höchstwahrscheinlich wesentlich zur Entwicklung von diabetischen Komplikationen bei, darunter Schlaganfall, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erblindung und Nervenschäden, und sind auch ein versteckter Risikofaktor im Zusammenhang mit der Typ 2-Diabetes-Mortalität.

Schnell einsetzende und abklingende Wirkung
In ihrer Posterpräsentation (Poster 719) kamen Dr. Kahn und die Kollegen zu dem Schluss, dass Starlix die Glukoseentfernung aus dem Blut bei Patienten mit Typ 2-Diabetes verbessert, indem der Wirkstoff die frühzeitige Insulinfreisetzung nach der Glukoseaufnahme fördert. In der Studie wurden 21 Patienten so randomisiert, dass sie Starlix (120mg), Glibenclamid (10mg, einen Sulfonylharnstoff) oder Placebo erhielten, gefolgt von intravenös verabreichter Glukose. Starlix verbesserte die Insulinreaktionen der ersten und der frühen zweiten Phase bei einer niedrigen Inzidenz von Hypoglykämie.

Größere Flexibilität für den Patienten
Eine zweite Studie (Poster 721) zeigte für den Fall, dass der Patient eine Mahlzeit auslässt, das Potential für Hypoglykämie mit Starlix niedriger als mit Glibenclamid und eher mit Placebo vergleichbar ist. Dreizehn Patienten mit Typ 2-Diabetes wurden so randomisiert, dass sie entweder Starlix (120mg dreimal täglich vor den Mahlzeiten), Glibenclamid (10mg einmal täglich vor dem Frühstück) oder Placebo für drei sechswöchige Crossover-Zeiträume erhielten. Am letzten Tag jedes Zeitraums (Tag 42) erhielten die Patienten weder das Mittagessen noch ihre Medikation.

Im Vergleich zu Glibenclamid und Placebo senkte Starlix die Glukosespitze nach dem Frühstück erheblich. Die Daten zeigen auch, dass die Glibenclamid-Gruppe vier bis acht Stunden nach der Dosis mittlere Glukosekonzentrationen aufwies, die wesentlich niedriger als die bei Starlix und Placebo waren. Die Glibenclamid-Gruppe verzeichnete im Vergleich zu Starlix und Placebo auch eine längere Insulinausschüttung. Die Inzidenz von Hypoglykämie war bei der Glibenclamid-Gruppe größer.

"Die Daten führen zu der Annahme, dass Starlix den Patienten mit Typ 2-Diabetes größere Flexibilität bieten kann, was die Anzahl und den Zeitpunkt der Mahlzeiten angeht, und daher besser zum Lebensstil des Patienten passt," sagte Dr. Ligueros-Saylan.

Starlix, ein Derivat der Aminosäure Phenylalanin, hat eine chemische und pharmakologische Struktur, die sich von der aller anderen oralen Antidiabetika, die gegenwärtig im Handel befindlich sind, unterscheidet. In klinischen Studien war die Substanz gut verträglich und wies insgesamt ein Sicherheitsprofil auf, das mit dem eines Placebo vergleichbar ist. In diesen Studien war eine niedrige Inzidenz leichter Hypoglykämie die einzige mit Starlix in Zusammenhang stehende Nebenwirkung.

Diabetes:

Schätzungen zufolge leiden weltweit 125 Millionen Menschen an Typ 2-Diabetes. Es wird erwartet, dass diese Zahl bis zum Jahr 2025 auf 300 Millionen ansteigen wird. Die Hauptgründe für diese Zunahme der Prävalenz sind: frühere Erkennung, längere Lebenszeit sowie zunehmende Verstädterung und Veränderungen der Lebensweise wie Abnahme der körperlichen Aktivität und Veränderungen der Ernährung, die zu Übergewicht führen.

Zukunftsbezogene Aussagen:

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Novartis:

Novartis (NYSE: NVS) ist ein weltführendes Unternehmen im Gesundheitswesen mit den Kerngeschäftsbereichen Pharmazeutika, Verbrauchergesundheit, Generika, Augenpflege und Tiergesundheit. 1999 verzeichnete die Group (einschließlich Agribusiness) einen Umsatz in Höhe von $21,6 Milliarden und investierte mehr als $2,8 Milliarden in Forschung&Entwicklung. Novartis hat den Hauptsitz in Basel in der Schweiz, beschäftigt rund 82.000 Mitarbeiter und ist in über 140 Ländern in der ganzen Welt aktiv. Die Group kündigte vor kurzem Pläne an, die Sektoren Crop Protection und Seeds auszugliedern und sie mit dem Agrochemikaliengeschäft von AstraZeneca in der zweiten Hälfte 2000 zu verschmelzen.

ots Originaltext: Novartis AG
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Rückfragen bitte an:
Malcolm Allison von der Novartis Pharma AG, Tel.: +41-61-324-1111, oder Jeanne Traflet von Ogilvy Public Relations, Tel.: 212-880-5369, für Novartis

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