Don't gimme fever - BILD (web)

Informationsdienst Grippeimpfung 2000

Wien (OTS) - Kindergärten und Volksschulen - Brutstätten für die Influenza

Auch wenn die Grippewelle noch auf sich warten lässt, der Schulbeginn ist ein günstiger Zeitpunkt, über die Influenza (vulgo Grippe) Schutzimpfung nachzudenken. Immer dort, wo viele Menschen zusammenkommen, steigt die Gefahr einer Infektion. Besonders in Kindergärten und Volksschulen, wo viele Kinder ungehemmt in die Gegend niesen und husten, finden die Influenzaviren ideale Bedingungen vor. Niesen oder Husten allein genügt, um Menschen in der Nähe zu infizieren (Tröpfcheninfektion). Auch die Ansteckungsfähigkeit dauert bei Kleinkindern länger: allgemein beträgt sie 3 bis 5 Tage, kleine Kinder sind bis zu 7 Tage 'ansteckend'. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass zur Influenzazeit in Schulklassen und Kindergärten oft erheblich weniger Trubel herrscht als sonst (siehe Grafik).

Das wirksamste Mittel gegen Influenza ist die Schutzimpfung, sie wird nicht nur für das Lehrpersonal empfohlen, auch die Kinder sollten geschützt werden. Am besten geeignet ist dafür der einzige Impfstoff ohne Konservierungsmittel, der auch in Österreich erhältlich ist.

Kinder, insbesondere Kleinkinder sind besonders gefährdet, Opfer der Influenza zu werden: Jährlich werden 10 bis 20% der Bevölkerung infiziert, bei Kindern beträgt der Anteil bis zu 40%! Einer aktuellen US-Studie zufolge tragen Kleinkinder unter zwei Jahren im Vergleich zu älteren Kindern das doppelte Risiko, wegen schwerer Atemwegsinfektionen in einem Spital zu landen. Die Spitalsaufnahmen von Kindern bis zu vier Jahren wegen Influenza dürften fünfmal so hoch sein wie bei älteren Kindern. Die Virentypen A und B bevorzugen allgemein die Jugend: sie befallen am häufigsten Kinder zwischen 5 und 14 Jahren.

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