- 15.09.2000, 09:48:12
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VP-LAKATHA: Kein Sparstift bei mitversicherten Frauen und Jugendlichen=
Wien (ÖVP-Klub) "Es wäre nicht sinnvoll den Sparstift bei den
Mitversicherten anzusetzen", erklärte heute die Frauensprecherin der
Wiener ÖVP, LAbg. Ingrid LAKATHA. Immer hin wären 800.000 Frauen von
einer diesbezüglichen Regelung betroffen. Bei allem Verständnis
dafür, die Belastungen für die kommenden Budgetsanierung möglichst
gerecht auf alle zu verteilen, sollte man von die Mitversicherung von
Familienangehörigen nicht einschränken, weil es dies eine krasse
Benachteiligung für nicht berufstätige Frauen und noch in Ausbildung
befindliche Jugendliche bedeuten würde.****
"Es ist nicht einzusehen, warum beispielsweise Mütter, die Kinder
großgezogen haben, ab dem 19. Lebensjahr des letzten Kindes die
Möglichkeit der Mitversicherung verlieren sollen und sie erst wieder
erhalten, wenn Sie Angehörige pflegen." Familienpolitisch sei dies
nicht zielführend, meinte LAKATHA.
Vor allem kinderreiche Familien seien von dieser Regelung betroffen
und gerade für diese immer wieder sozialpolitisch in der
Vergangenheit unter die Räder gekommene Bevölkerungsgruppe wolle man
doch Verbesserungen erzielen. "Wenn es einen politischen Konsens
gibt, daß man die kinderreichen Familien fördert, dann darf man nicht
durch eine Streichung der Mitversicherung eine Benachteiligung dieser
Bevölkerungsgruppe herbeiführen."
Es stelle sich die Frage, was, nicht berufstätige, Frauen ohne diese
Versicherungsmöglichkeit machen sollen, vor allem ältere hätten kaum
Chancen am Arbeitsmarkt zu reüssieren. Insgesamt, so LAKATHA, gilt
daher: "Kinderreichtum darf nicht der Grundstein für Familienarmut
sein." Würde aber die diskutierte Regelung in Kraft treten, dann
leiste man dieser Entwicklung Vorschub.
Rückfragehinweis: ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Daniel KOSAK (Pressesprecher)
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