VP-LAKATHA: Kein Sparstift bei mitversicherten Frauen und Jugendlichen

Wien (ÖVP-Klub) "Es wäre nicht sinnvoll den Sparstift bei den Mitversicherten anzusetzen", erklärte heute die Frauensprecherin der Wiener ÖVP, LAbg. Ingrid LAKATHA. Immer hin wären 800.000 Frauen von einer diesbezüglichen Regelung betroffen. Bei allem Verständnis dafür, die Belastungen für die kommenden Budgetsanierung möglichst gerecht auf alle zu verteilen, sollte man von die Mitversicherung von Familienangehörigen nicht einschränken, weil es dies eine krasse Benachteiligung für nicht berufstätige Frauen und noch in Ausbildung befindliche Jugendliche bedeuten würde.****

"Es ist nicht einzusehen, warum beispielsweise Mütter, die Kinder großgezogen haben, ab dem 19. Lebensjahr des letzten Kindes die Möglichkeit der Mitversicherung verlieren sollen und sie erst wieder erhalten, wenn Sie Angehörige pflegen." Familienpolitisch sei dies nicht zielführend, meinte LAKATHA.

Vor allem kinderreiche Familien seien von dieser Regelung betroffen und gerade für diese immer wieder sozialpolitisch in der Vergangenheit unter die Räder gekommene Bevölkerungsgruppe wolle man doch Verbesserungen erzielen. "Wenn es einen politischen Konsens gibt, daß man die kinderreichen Familien fördert, dann darf man nicht durch eine Streichung der Mitversicherung eine Benachteiligung dieser Bevölkerungsgruppe herbeiführen."

Es stelle sich die Frage, was, nicht berufstätige, Frauen ohne diese Versicherungsmöglichkeit machen sollen, vor allem ältere hätten kaum Chancen am Arbeitsmarkt zu reüssieren. Insgesamt, so LAKATHA, gilt daher: "Kinderreichtum darf nicht der Grundstein für Familienarmut sein." Würde aber die diskutierte Regelung in Kraft treten, dann leiste man dieser Entwicklung Vorschub.

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