Dreharbeiten zur ORF-Koproduktion "Wir bleiben zusammen"

"Eine durch und durch authentische Geschichte"

Wien (OTS) - Das Schloss Rosenegg bei Steyr in Oberösterreich ist ansehnliche Kulisse für die seit Ende August 2000 laufenden Dreharbeiten zur ORF-Koproduktion "Wir bleiben zusammen". Der als romantisches Familienmelodram inszenierte Fernsehfilm schildert den Vormundschaftskampf der 23-jährigen Pianistin Tine um ihre drei minderjährigen Geschwister, die nach dem dramatischen Unfalltod der Eltern zu Vollwaisen werden. Schloss Rosenegg dient als Film-Hof, den die Familie Bergmann bewohnt.
"Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich in Italien zugetragen hat", erzählte Hauptdarstellerin Bernadette Heerwagen gestern, am Montag, dem 11. September 2000, bei einem Pressetermin in Steyr. "Diese handfeste, wahre und durch und durch authentische Geschichte war für mich der Reiz an diesem Projekt", erklärt sie ihre Zusage für die Rolle. "An der Figur der Tine hat mir ihre Geradlinigkeit gefallen. Sie ist sehr ehrgeizig, verfolgt ihre beruflichen Ziele und obwohl sie ihr persönliches tragisches Schicksal, ihre Geschwister und die Karriere unter einen Hut bringen muss, ist sie zu so viel Wärme und Zuneigung fähig."
Die 23-jährige Münchnerin, die zuletzt im ORF in der Anzengruber-Verfilmung "Der Schandfleck" zu sehen war und für diesen Film sogar mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, hat sich sehr intensiv auf ihre jüngste Rolle vorbereitet. "Drei Wochen vor dem Dreh habe ich mit Klavierunterricht begonnen. Ich spiele ja eine Pianistin und wollte von mir selbst echte Szenen sehen, nicht nur gedoubeltes Klavierspiel. Da ist mein persönlicher Ehrgeiz wieder mit mir durchgegangen. Natürlich kann man in drei Wochen nicht Klavierspielen lernen", weiß das schauspielerische Naturtalent, das keine Schauspielschule besuchte, "aber das "Forellenquintett", das im Film eine große Rolle spielt, bringe ich zum Großteil schon selbst zusammen. Da ich klassische Musik sehr mag, habe ich mir sogar ein eigenes Klavier gekauft und werde mit dem Lernen auch nach dem Film weitermachen", erzählt Heerwagen begeistert.
An der Seite Bernadette Heerwagens spielen in den männlichen Hauptrollen Alexander Lutz und Bernhard Schir, weiters Sylvia Haider, die Kinder Jeremy Göppner, Sophie Pflügler und Theresa Murnberger. In weiteren Rollen stehen unter anderem Henriette Thimig, Hannes Thanheiser, der Steyrer Wolfgang Hübsch, Alexander Strobele und Elisabeth Niederer vor der Kamera von Helmut Wimmer. Auf zahlreichen Schauplätzen in Steyr und Umgebung wirkt auch die Bevölkerung der Region kräftig mit: Rund 250 Komparsen wurden für die Dreharbeiten rekrutiert.
Regie führt der Wiener Neustädter Wolfgang Murnberger, der für Filme wie "Ich gelobe" und "Ach Baby, ein Baby!" verantwortlich zeichnete. Die Geschichte von Henriette Piper wird als Koproduktion von ORF, ZDF, Bavaria und Satel hergestellt, unterstützt vom Land Oberösterreich.
Die Förderer des Films - Vertreter des Landes und der Stadt Steyr -luden am Abend des 11. September zu einem Presseempfang in den Festsaal des Rathauses und bekundeten mehrfach ihre Freude darüber, dass "Wir bleiben zusammen" in Steyr und Umgebung gedreht wurde. Vergleiche mit der erfolgreichen, ebenfalls in Oberösterreich gedrehten ORF-Serie "Schlosshotel Orth" hinsichtlich der Umwegrentabilität, die ein solches Projekt für die Region bringt, blieben nicht aus.
Gedreht wird "Wir bleiben zusammen" voraussichtlich noch bis 29. September 2000, die Ausstrahlung ist für das Jahr 2001 geplant.
Zum Inhalt: Im Hause Bergmann herrscht freudige Aufregung: Die älteste Tochter Tine (Bernadette Heerwagen), eine aufstrebende Pianistin, steht kurz vor der Heirat mit Richard Oberberg (Bernhard Schir), dem Manager des Streichquartetts, mit dem Tine auftritt. Auf der Fahrt zur Hochzeit verunglücken Tines Eltern jedoch tödlich. Die schreckliche Nachricht erreicht Tine vor dem Traualter, die Hochzeit wird in letzter Minute abgesagt. Tine fühlt sich für ihre drei jüngere Geschwister - den 15-jährigen Max (Jeremy Göppner), die neunjährige Cornelia, "Neli" genannt (Sophie Pflügler), und das eineinhalb Jahre alte Baby Franziska - verantwortlich. Von Richard kann sie keine Unterstützung erwarten, denn der ist nur an seiner Karriere interessiert. So muss Tine alleine das Vormundschaftsrecht beantragen. Die Sozialarbeiterin Veronika Freitag (Sylvia Haider) traut ihr die Doppelbelastung nicht zu, sie will die beiden größeren Kinder ins Heim stecken und für Franzi Adoptiveltern finden. Einzig Jugendrichter Henning Bülow (Alexander Lutz) gibt ihr eine Chance: Er überträgt ihr das Sorgerecht für drei Monate auf Probe - eine Zeit voller Turbulenzen, Probleme und Herausforderungen, an denen Tine zu scheitern droht. Plötzlich bekommt Tine Hilfe aus unerwarteter Richtung.

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