Povysil: Ars Electronica: "Sperm race" ist weder Kunst noch Genetik

Kunst der Provokation: Sex als Hauptthema der Ars Electronica : Kultur oder Politik?

Wien, 2000-09-04 (fpd) - "Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit" war der Wahlspruch der Sezessionisten. Ein Spruch welcher auch für uns Freiheitliche volle Gültigkeit hat. Doch es gibt so manche Schlingel die Ihre Provokation als Kunst tarnen um daraus ein gutes Geschäft und politisches Kleingeld machen", meinte heute die Kulturausschußvorsitzende und freiheitliche Kultursprecherin Dr. Brigitte Povysil über die Empörung der Bevölkerung u.a. nach dem "sperm race" Wett-Onanieren -Projekt anläßlich der Ars electronica am Linzer Hauptplatz.

"Unterstützt wird so mancher Schlingel von Schlingelfreunden die ihm das Podium für seine Provokation bereitstellen. Ein Podium das gewollt Provokation und Sex als Kunst verkaufen will. Frei nach dem Motto "Sex sells"- der Jugendschutz ist hier dann nachrangig. Ist dies der letzte Weg den künstlerischen Wert der Ars electronica international hochzuhalten", fragte Povysil.

"Die Frage ist: Sind diese Schlingel wichtig oder einfach zu ignorieren? Die Antwort: Ich (der Bürger) bestimme wer mich provozieren oder beleidigen kann. - Den Bürger wird es nicht freuen wenn mit Steuergeldern der Stadt Linz, des Landes Oberösterreich und des Bundes so sorglos umgegangen wird. Im Fall der heurigen Ars Electronica wären die Mittel in der Forschung (z.B. Genetik) sicherlich nützlicher eingesetzt gewesen, statt in angeblicher Kunst ‚zweckentfremdet‘ zu sein", schloß Povysil. (Schluß)

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