Verwaiste Eltern bei "Arabella"

München (ots) - Am Dienstag, den 5. September 2000, spricht Arabella Kiesbauer in einer außergewöhnlichen Ausgabe ihrer Talksendung mit Menschen, die auf tragische Art und Weise ihr Kind verloren haben. Mit dabei: Susanne S., die ihren kleinen Sohn Guido erst vor kurzem auf grausame Art verlor - erstochen vom eigenen Partner.

Gibt es für eine Mutter etwas Schrecklicheres als den Tod ihres geliebten Kindes? Was muss eine Mutter fühlen, deren Kind gewaltsam durch die Schuld anderer Menschen ums Leben kam? Bei Arabella Kiesbauer sind kommenden Dienstag Gäste, denen dieses tragische Schicksal widerfahren ist und die über ihren Kummer, ihre Schmerzen und das "Leben danach" sprechen wollen.

Arabellas erster Gast hat diesen Albtraum erlebt: Susanne S.' Lebensgefährte erstach vor wenigen Tagen den gemeinsamen Sohn Guido. Doch Susanne macht sich selbst Vorwürfe: "Er hat mich schon öfter geschlagen und vor einem Jahr ist es auch schon passiert, dass er den Kleinen aus dem Fenster gehalten hat. Er ist auch verurteilt worden, aber eben nur auf Bewährung. Ich war zu gutgläubig, zu gutmütig. Ich dachte, dass er sich ändert und wollte ihm noch mal eine Chance geben. Für uns zusammen." Das Verhalten der Polizei, die über 80 Minuten am Tatort mit dem Täter verhandelten und nicht eingriffen, kann Susanne nicht verstehen: "Sie hätten einfach was tun können! Es standen ja alle Fenster offen, sogar die Balkontüren. Sie hätten die Wohnung stürmen sollen. Das Sondereinsatzkommando war ja da. Sie haben dauernd gesagt, sie hätten alles unter Kontrolle und werden ihr Bestes geben!"

Wie kann eine Mutter nach einer solchen Tat weiterleben? Christine Fleck-Bohaumilitzky, Vize-Vorsitzende des Vereins "Verwaiste Eltern", weiß: "Es ist wichtig für die Betroffenen, mit Menschen zu reden, die ähnliches erlebt haben. Es nimmt die Trauer nicht weg, aber es erleichtert so manches."

Ebenfalls im Studio: Heike, deren 9-jährige Tochter Opfer eines Sexualmörders wurde. Ilse, deren Tochter von einem Auftragskiller erstochen wurde; Auftraggeber: der eigene Ehemann der Tochter. Karin, deren Tochter von deren Freund aus Eifersucht erschlagen wurde.

"Er hat unser Baby umgebracht" - Thema bei "Arabella" am Dienstag, den 5. September 2000, um 14.00 Uhr auf ProSieben.

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