Jung: Majcen Kritik an Beschaffungsproblemen fällt auf ihn selbst zurück

Wien, 2000-09-01 (fpd) - "Wer jahrzehntelang in Führungspositionen, zuletzt als höchstrangiger Offizier des Bundesheeres, die gegenwärtigen Beschaffungsprobleme wesentlich mitverschuldet hat, hat jedes Anrecht auf Kritik und Forderungen verloren", meinte der freiheitliche Wehrsprecher, Abg. Bgdr Wolfgang Jung, zu den Ausführungen des ehemaligen Generaltruppeninspektors in der Tageszeitung "Die Presse" vom 31. August. ****

General Majcen hatte in seiner Aktivzeit genügend Gelegenheiten seine, von der Sache richtigen, Forderungen mit dem entsprechenden Nachdruck anzubringen. "Eigentlich wäre es sogar seine Pflicht gewesen, aber er hat sich damals bedauerlicherweise darauf beschränkt, abzuwiegeln, zu vertrösten und beschwichtigen, obwohl ihm die Opposition unter anderem in Parlamentsausschüssen genügend Gelegenheiten zu einer klaren Stellungnahme geboten hätte", so Jung.

"Wenn Österreich sich seiner Meinung nach nun international zum Gespött macht, ist Majcen daran nicht ohne Schuld", meinte Jung, "der außerdem den Gesamttenor des Gesprächs merkwürdig findet, weil er massiv für eine der bietenden Firmen Stellung nimmt". (Schluß)

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