Zierler: Änderung im Stiftungsbereich sorgt für mehr soziale Gerechtigkeit

Haltung Bartensteins nicht einsichtig

Graz, 2000-08-31 (fpd) - "Kontinuität ist das eine, soziale Gerechtigkeit das andere. Was den Menschen nützt, soll auch bewahrt werden, was nicht, müssen wir reformieren. Das ist der Freiheitliche Standpunkt. Die "Weils-immer-so-war-Haltung des Wirtschaftsministers teilen wir, speziell in Fragen sozialer Gerechtigkeit nicht", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zum kategorischen-Nein von Bundesminister Bartenstein zur Änderung der Besteuerung bei Stiftungen. *****

Daß in Österreich derzeit rund 600 Milliarden Schilling steuerschonend in Stiftungen geparkt werden, sei ein höchst ungerechtes und unsoziales Relikt der sozialistischen Ära, "das wirklich "Superreichen" Möglichkeiten einräumt, von denen ein Arbeiter oder Angestellter nur träumen kann". Auf diese Möglichkeiten habe auch ein namhafter Steuerrechtler mehrfach hingewiesen

Auch Bartensteins Argument, Kapital könne ins Ausland abfließen, teile Zierler nicht.
"Auch nach einer Reform ist Österreich noch immer attraktiver als manch anderer Staat Europas. Wir Freiheitlichen sind in der Regierung, um zu reformieren. Die Beseitigung der steuerlichen Ungleichbehandlung von "Superreichen" gegenüber "Normalsterblichen" ist eine solche Reform, die für mehr soziale Gerechtigkeit sorgt. Das müsse auch Bartenstein akzeptieren", so Zierler abschließend. (Schluß)

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