• 31.08.2000, 14:04:46
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  • OTS0231

Zierler: Änderung im Stiftungsbereich sorgt für mehr soziale Gerechtigkeit

Haltung Bartensteins nicht einsichtig

Graz, 2000-08-31 (fpd) - "Kontinuität ist das eine, soziale
Gerechtigkeit das andere. Was den Menschen nützt, soll auch bewahrt
werden, was nicht, müssen wir reformieren. Das ist der Freiheitliche
Standpunkt. Die "Weils-immer-so-war-Haltung des Wirtschaftsministers
teilen wir, speziell in Fragen sozialer Gerechtigkeit nicht", so
heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zum kategorischen-Nein
von Bundesminister Bartenstein zur Änderung der Besteuerung bei
Stiftungen. *****

Daß in Österreich derzeit rund 600 Milliarden Schilling
steuerschonend in Stiftungen geparkt werden, sei ein höchst
ungerechtes und unsoziales Relikt der sozialistischen Ära, "das
wirklich "Superreichen" Möglichkeiten einräumt, von denen ein
Arbeiter oder Angestellter nur träumen kann". Auf diese Möglichkeiten
habe auch ein namhafter Steuerrechtler mehrfach hingewiesen

Auch Bartensteins Argument, Kapital könne ins Ausland abfließen,
teile Zierler nicht.
"Auch nach einer Reform ist Österreich noch immer attraktiver als
manch anderer Staat Europas. Wir Freiheitlichen sind in der
Regierung, um zu reformieren. Die Beseitigung der steuerlichen
Ungleichbehandlung von "Superreichen" gegenüber "Normalsterblichen"
ist eine solche Reform, die für mehr soziale Gerechtigkeit sorgt. Das
müsse auch Bartenstein akzeptieren", so Zierler abschließend.
(Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: (01) 40 110 /5491

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