Die Stadt über den U-Bahn-Hallen

In Erdberg entsteht ein neues urbanes Viertel

Wien, (OTS) Noch namenlos ist jener Stadtteil, der in den kommenden Jahren in Erdberg auf einer Platte über den U-Bahn-Abstellhallen entstehen soll. In Anwesenheit von Wirtschaftsstadträtin Mag. Brigitte Ederer und Planungsstadtrat Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg stellten die WIENER STADTWERKE Beteiligungsmanagement GmbH (BMG) und ‘Soravia Bauträger’ Donnerstag das neue Stadtentwicklungsprojekt vor.

Stadtwerke nutzen eigene Grundstücke

Eine der Aufgaben der Stadtwerketochter BMG ist es, infrastrukturell hochwertige Liegenschaften, die sich im Besitz
der Wiener Stadtwerke befinden, zu verwerten. Im konkreten Fall
wird die WIENER LINIEN GmbH & CoKG der BMG und der Soravia Bauträger GmbH gegen einen Baurechtszins das Recht einräumen, die im Zuge des U-Bahn-Ausbaues zu erweiternden U-Bahn-Abstellanlagen
zu überplatten und auf der Platte einen neuen Stadtteil zu errichten. Das Projekt, das die WIENER STADTWERKE Beteiligungsmanagement GmbH und Soravia Bauträger gemeinsam mit Investoren realisieren werden, umfasst eine Gesamtfläche von 140.000 m² und ein Investitionsvolumen von rund 2,5 Mrd Schilling. In den kommenden Jahren sollen auf der Platte über den U-Bahn-Hallen und Gleisen Wohnungen, Büros, Geschäfte, Gastronomiebetriebe, Hotels, ein Wohnheim und
Freizeiteinrichtungen errichtet werden. Dadurch entsteht, wie Wirtschaftsstadträtin Mag. Brigitte Ederer betonte, bis zur Fertigstellung ein Beschäftigungseffekt von rund 1.500 Personen.
In dem neuen Entwicklungsgebiet sollen später einmal zwischen
4.000 und 5.000 Menschen ihren Arbeitsplatz haben.

Optimaler Standort an der Achse City-Flughafen

Das Areal neben der U3-Station Erdberg, auf dem das Projekt realisiert wird, liegt zwischen der Austro Control bzw. der Schnirchgasse und der Erdbergstraße sowie zwischen Würtzlerstraße und der Südosttangente. Die Verkehrsverbindungen sind optimal: In nur acht U-Bahn-Minuten ist das Stadtzentrum erreichbar, gleichzeitig gibt es einen unmittelbaren Anschluss an das österreichische Hochleistungsstraßennetz (A23, A4). In nur 15 Auto-Minuten erreicht man den Flughafen Schwechat. Wie sich international zeigt, ist die Verbindungsstrecke zwischen City und Flughafen in allen Großstädten die wichtigste Entwicklungsachse für Bürostandorte.

Gestaltung: Holzbauer, Peichl, Coop Himmelblau

Von der Stadtplanung wurden im Vorjahr in Zusammenarbeit mit den Wiener Linien Nutzungsuntersuchungen und Untersuchungen zur Verkehrsverträglichkeit durchgeführt und die Entwicklungsspielräume und städtebaulichen Ziele bestimmt.
Das im Rahmen des darauf folgenden städtebaulichen Gutachterverfahrens ausgewählte Leitprojekt von der Architektengruppe U-Bahn um Wilhelm Holzbauer wird um Entwurfelemente von Gustav Peichl und Coop Himmelblau ergänzt.
Wie Vizebürgermeister und Planungsstadtrat Dr. Bernhard GÖRG mitteilte, wird das Projekt nach Abwicklung des Widmungsverfahrens in ca. einem Jahr dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden können. Görg bezeichnete das Projekt als einen weiteren wichtigen Baustein zur Aufwertung des gesamten Bereiches Erdberger Mais, in dem die Stadtplanung seit zwei Jahren zahlreiche Initiativen zur Entwicklung dieses wirtschaftsorientierten Stadtteiles setzt. (Schluss) emw/kru

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