Grollitsch für bundeseinheitliche Fischereibestimmungen

Wien, 2000-08-31 (fpd) - Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete und Bundestierschutzsprecher Dr. Udo Grollitsch spricht sich anläßlich des von Brüssel angestrengten Vertragsverletzungsverfahrens gegen Österreich wegen des nicht EU-konformen Wiener Fischereirechts für möglichst bundeseinheitliche Bestimmungen im Fischereiwesen aus. *****

Bekanntlich sei die Bundeshauptstadt Wien aufgefordert worden, ihr Jagd- und Fischereigesetz zu ändern, um den einschlägigen EU-Richtlinien zu entsprechen. Die von der EU bemängelte Nichtaufnahme des "Fischereiverbotes von einem Flugzeug aus" in das entsprechende Wiener Landesgesetz sei zwar einigermaßen skurril, betont Grollitsch, wie bekanntlich vieles, was aus Brüssel oktroyiert werde, das angestrengte Vertragsverletzungsverfahren sollte aber ein Anstoß sein, über die österreichweite Zersplitterung des Fischereirechts nachzudenken.

Bei aller Wertschätzung des Föderalismus sei es nicht klug, so Grollitsch, daß jedes Bundesland sein eigenes Süppchen koche und gleichsam das Rad für sich neu erfinde. Der freiheitliche Bundestierschutzsprecher fordert die einzelnen Bundesländer auf, im Interesse eines gesunden artenreichen Fischbestandes und der Vermeidung tierquälerischer Fangmethoden bei der Durchforstung und EU-konformen Neuformulierung ihrer Fischereigesetze möglichst bundeseinheitliche Regelungen anzustreben.

Ob es nun darum gehe, alle EU-Bürger an einem bestimmten österreichischen See fischen zu lassen oder nur einige wenige, ob nun ein Fischereiverbot "vom Flugzeug aus" sinnvoll sei oder nicht, die Bundesländer sollten sich an einem "Runden Tisch" zusammenfinden und gemeinsam mit dem neu gegründeten Fischereibeirat im Landwirtschaftsministerium, sozusagen im Vorfeld endgültiger Beschlüsse, das Gemeinsame vor das Trennende stellen und nach möglichst einheitlichen Lösungen suchen. (Schluß)

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