Hintner: Fordere Garantieerklärung für Postämter

Rationalisierungsmaßnahmen gefährden flächendeckende Versorgung mit Postdiensten

St. Pölten, (NÖI) "Für Post-Chef Anton Wais dürfte die Quadratur des Kreises kein Problem sein, wenn er behauptet, daß für den funktionierenden Postbetrieb der Abbau von 6000 Bediensteten kein Problem darstellt", erklärte heute der Mödlinger Landtagsabgeordnete Hans Stefan Hintner . Es sei geradezu zynisch gegenüber den Bediensteten und Kunden, 20 Prozent des Personals "wegzurationalisieren" und zu meinen, durch Effizienzsteigerungen die bisherigen Leistungen aufrecht erhalten zu können. ****

Hintner drückte in diesem Zusammenhang sein vollstes Verständnis für die Postgewerkschaft aus. "Schon vor einem Jahr machten wir auf das "Geheimpapier" der Post aufmerksam, das Service- und Basispostämter vorsah. Die jetzt vorgelegten Maßnahmen entsprechen in weiten Zügen jenen Plänen, die stets dementiert wurden. Nur heißen die Servicepostämter nun "Zustell-Basen", von denen es in Hinkunft 430 von rund 1900 Postämtern geben soll. Rund 77 Prozent der Postämter werden also durch den Wegfall von Verwaltungsaufgaben und Zustellungen zu unselbstständigen Schalterstellen degradiert", so der Landtagsabgeordnete.

Laut Informationen seitens der FCG in der Postgewerkschaft sollen die "degradierten Postämter" in Niederösterreich an die 82 Prozent betragen. Ständige Defizitkontrolle, periodische Standortüberprüfungen und aufgrund des reduzierten Personalstandes eingeschränkte Öffnungszeiten werden die Folge sein. Trotzdem will der Post-Chef von möglichen Schließungen nichts wissen. "Neben den betroffenen Bediensteten sind viele Bürgermeister besorgt, wie es mit der flächendeckenden Versorgung durch die Post weitergehen soll. Anstatt schöner Worte fordern wir eine Garantieerklärung für die bestehenden Postämter ein", schloß Hintner.

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