- 28.08.2000, 13:00:23
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Zierler: Hilflose Ablenkungsmanöver Gusenbauers
Wien, 2000-08-28 (fpd) - "Das soziale Gewissen und die Solidarität
mit den Bürgern haben in der SPÖ dort ihre Grenzen, wo sie selbst
betroffen wäre und einen Beitrag leisten müßte, das hat Gusenbauer
gestern im Zuge der Sommergespräche wieder eindeutig bewiesen. Sein
hilfloses Ablenkungsmanöver in Zusammenhang mit der Kürzung der
Parteienförderung sprach Bände", so heute FPÖ-Generalsekretärin
Theresia Zierler zu Gusenbauers Auftritt im gestrigen
Sommergespräch.****
Die Budgetpolitik der SPÖ habe sich in den letzten Jahren
ausschließlich darauf beschränkt, die Bürger zur Kasse zu bitten.
"Jetzt, wo es darum geht, daß die Parteien mit gutem Beispiel
vorangehen und bei sich selbst zu sparen beginnen, wehrt Gusenbauer
ab und redet sich auf die Werbekosten der Regierung aus. Selbst
Gusenbauer könne nicht entgangen sein, daß die einzelnen Ressorts
dazu angehalten sind, bei den Ermessensausgaben, unter die die
Werbekosten fallen, 15% einzusparen".
"Außer realitätsverleugnenden Ankündigungen hat Gusenbauer nicht
viel zu bieten. Seine SPÖ neu ist selbst für Vranitzky zu alt; das
vor Monaten angekündigte Schattenkabinett wirft noch immer keinen
ebensolchen. Statt konstruktiver Oppositionsarbeit betreibt
Gusenbauer wieder einmal Panikmache und kündigt den Kanzleranspruch
an, während die Partei über den Obmann diskutiert. Und daß es mit dem
sozialen Gewissen der SPÖ nicht weit her sein kann, zeigt seine
Reaktion auf die Kürzung der Parteienförderung", so Zierler
abschließend. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 /5491
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