- 25.08.2000, 08:32:58
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- OTS0037
LUGNER SÖHNE PRIVATSTIFTUNG
STEUER FÜR STIFTUNGEN
Wien (OTS) - Seit 1993 ist es möglich in Österreich
Privatstiftungen zu gründen. Damit sollte Kapital in Österreich
gebunden werden und neue Steuerquellen erschlossen werden. Daraufhin
hat Karl Wlaschek das Vermögen seiner Liechtensteiner Stiftung nach
Österreich transferiert.
Auch Friedrich Flick ist mit seinem Vermögen nach Österreich
gekommen.
Für Österreicher sollte die Möglichkeit geschaffen werden, Firmen
noch zu Lebzeiten des Gründers in Stiftungen einzubringen, damit sie
nicht etwa durch Erbschaftsstreitigkeiten zerschlagen werden.
Außerdem mußte bei Stiftungsgründungen eine Schenkungssteuer von
2,5 % bzw. bei Liegenschaften von 3,5 + 1 % an Steuern vom
Einbringungswert entrichtet werden, was dem Staat eine Menge Ein-
nahmen bescherte.
Ich glaube, dass Österreich - welches Investoren sucht und mangels
Österreichischem Kapital viele Spitzenbetriebe wie Bank Austria, CA,
Bawag, Ruefa an das Ausland verkaufen, daran interessiert sein muß,
dass das Kapital und dmit ein hohes zusätzliches Steueraufkommen für
Österreich er- halten bleibt. Ansonsten wandern Leute wie Wlaschek
und Flick wieder ins Ausland ab, wo es derartige Stiftungen seit
Jahrzehnten gibt und die Steuergesetze eine gewisse Sicherheit
bieten.
Rückfragehinweis: LUGNER SÖHNE PRIVATSTIFTUNG
ING.RICHARD LUGNER
Tel.: (01) 98140-200
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