LUGNER SÖHNE PRIVATSTIFTUNG

STEUER FÜR STIFTUNGEN

Wien (OTS) - Seit 1993 ist es möglich in Österreich Privatstiftungen zu gründen. Damit sollte Kapital in Österreich gebunden werden und neue Steuerquellen erschlossen werden. Daraufhin hat Karl Wlaschek das Vermögen seiner Liechtensteiner Stiftung nach Österreich transferiert.

Auch Friedrich Flick ist mit seinem Vermögen nach Österreich gekommen.

Für Österreicher sollte die Möglichkeit geschaffen werden, Firmen noch zu Lebzeiten des Gründers in Stiftungen einzubringen, damit sie nicht etwa durch Erbschaftsstreitigkeiten zerschlagen werden.

Außerdem mußte bei Stiftungsgründungen eine Schenkungssteuer von 2,5 % bzw. bei Liegenschaften von 3,5 + 1 % an Steuern vom Einbringungswert entrichtet werden, was dem Staat eine Menge Ein-nahmen bescherte.

Ich glaube, dass Österreich - welches Investoren sucht und mangels Österreichischem Kapital viele Spitzenbetriebe wie Bank Austria, CA, Bawag, Ruefa an das Ausland verkaufen, daran interessiert sein muß, dass das Kapital und dmit ein hohes zusätzliches Steueraufkommen für Österreich er- halten bleibt. Ansonsten wandern Leute wie Wlaschek und Flick wieder ins Ausland ab, wo es derartige Stiftungen seit Jahrzehnten gibt und die Steuergesetze eine gewisse Sicherheit bieten.

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