• 24.08.2000, 11:30:00
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  • OTS0155

LR Knotzer: Bezirk Baden kämpft noch immer mit hoher Arbeitslosenrate

Trotz guter Wirtschaftslage zählt unsere Region zu den Schlußlichtern Niederösterreichs

St. Pölten, (SPI) - "Die Arbeitsmarktstatistik des AMS-NÖ vom Juli
2000 zeigt eines ganz deutlich: Zwar ist die Arbeitslosenquote wie
auch in den Monaten zuvor niedriger als jene des Vergleichszeitraumes
des Vorjahres, aber dennoch sind Werte von 6 oder 7 Prozent, wie sie
in einigen Bezirken nach wie vor Realität sind, alles andere als
beruhigend. Der Bezirk Baden ist eines dieser Gebiete, die noch immer
mit einer sehr hohen Arbeitslosigkeit kämpfen. Als besonders
besorgniserregend ist die Tatsache zu werten, dass unsere Region
trotz guter Wirtschaftslage zu den Schlußlichtern Niederösterreichs
zählt", stellt Landesrat und Traiskirchner Bürgermeister Fritz
Knotzer zur aktuellen Arbeitsmarktsituation in Niederösterreich fest.
Laut der Aufstellung des AMS-NÖ musste man im Bezirk Baden eine
Arbeitslosenrate von 5,8 Prozent hinnehmen. Gmünd und Waidhofen/Thaya
sahen sich sogar mit Werten von 6,0 bzw. 7,6 Prozent
konfrontiert.****

"Auch wenn diese hohen Arbeitslosenraten etwas niedriger sind als die
der Vergleichsmonate des Vorjahres, muss es für die verantwortlichen
Entscheidungsträger ein Warnsignal sein, um so rasch wie möglich
Gegenmaßnahmen einzuleiten, und damit neben der generellen Senkung
vor allem aber auch die enormen Differenzen zwischen den einzelnen
Bezirken zu beseitigen. Die Arbeitslosigkeit steht in einer direkten
Wechselwirkung zur Wirtschaftskonjunktur. Nach dem die konjunkturelle
Entwicklung in unserem Land seit längerer Zeit stabil ist - ja sogar
sehr erfreulich ist - dürfen jetzt nicht die Chancen verschlafen
werden. Denn eines ist ganz klar, die Arbeitslosigkeit kann nur in
Zeiten einer guten Wirtschaftsentwicklung auf realistische Art und
Weise in den Griff bekommen werden bzw. können umfassende
Verbesserungsschritte für die künftige Entwicklung auch nur in dieser
Phase gesetzt werden. Hinsichtlich der Arbeitslosigkeit wäre es viel
zu spät, sich erst mit Bekämpfungsmaßnahmen auseinander zu setzen,
wenn schon "Feuer am Dach" ist. Gerade bei diesem äußerst sensiblen
Bereich gilt es, zeitgerecht Präventionsarbeit zu leisten", fordert
Landesrat Knotzer die zuständigen Politiker zu einer konsequenteren
Vorgehensweise auf.
(Schluss) as

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ

Tel: 02742/200/2794

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