Dacapo für "Lange Nacht der Museen"

Umfrage bescheinigt ORF-Initiative gute Noten

Wien (OTS) - Mehr als 50.000 Museumsbesuche wurden in der ersten "Langen Nacht der Museen", zu der der ORF am Samstag, dem 17. Juni 2000, in Wien, Graz, Linz und Innsbruck eingeladen hatte, registriert. 115 Museen hielten an diesem Tag ihre Pforten von 18.00 bis 1.00 Uhr früh für die Besucher geöffnet und boten einen nächtlichen Blick in die Kunst- und Schausammlungen abseits des üblichen Alltags mit einem speziellen Programm. Elisabeth Mayerhoffer, Chefin des ORF-Marketing und Geschäftsführerin der ORF-Enterprise, war für die Organisation der "Langen Nacht" verantwortlich. Gestern, am 22. August, hatte Mayerhoffer die Direktoren und Mitarbeiter der beteiligten Museen in die ORF-Lounge am Wiener Rathausplatz gebeten, um sich für die gelungene Zusammenarbeit zu bedanken. Der Direktor des Kunsthistorischen Museums, Prof. Wilfried Seipel, betonte, daß die Anerkennung vor allem dem ORF als Initiator gelten müsse. Er dankte stellvertretend für seine Museumskollegen dabei auch ORF-TV-Kulturchefin Dr. Haide Tenner.
Weiters präsentierte Sissy Mayerhoffer die Ergebnisse einer Umfrage, die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral während der ersten "Langen Nacht der Museen" durchgeführt hatte.
Die befragten Besucher stellten durchwegs sehr gute Noten für das Kultur-Event aus. Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral interviewte insgesamt 1010 Personen, die im Schnitt "Die Lange Nacht der Museen" mit einer Note von 1,5 beurteilten. 59 Prozent aller Besucher gaben die Note "Sehr gut" und 29 Prozent die Note "Gut". Besonders erfreulich ist auch das große Interesse an einer Wiederholung der Veranstaltung. 96 Prozent der Befragten wünschen sich wieder eine "Lange Nacht der Museen", allerdings mit längeren Öffnungszeiten und noch mehr Information. Deshalb plant der ORF bereits ein Dacapo. Am Samstag, dem 9. Juni 2001, haben interessierte Besucher wieder die Möglichkeit, "Museen einmal anders" zu erleben, und diesmal sollen Schausammlungen in ganz Österreich mitmachen.

Weitere interessante Details der Studie zur ersten "Langen Nacht der Museen":
Die Hauptinformationsquellen im Vorfeld des Events waren primär das Fernsehen, gefolgt von Mundpropaganda, Tageszeitungen, Radio und Plakaten. Im Schnitt wurden zwischen drei und vier Museen besucht. Um die 80 Prozent der Befragten empfanden die "Lange Nacht" als positive Abwechslung, und 75 Prozent lobten das Preis-Leistungsverhältnis. Rund 70 Prozent fanden die Atmosphäre angenehm und die Veranstaltung toll. Vereinzelte Kritik gab es lediglich am Bus-Shuttleservice und an den für eine "lange" Nacht eher frühen Schließzeiten.
Gelobt wurde "Die Lange Nacht der Museen" als eine kulturell innovative Veranstaltung. Weiters wurde das interessante und vielfältige Angebot, die perfekte Organisation und der gute Zeitpunkt besonders hervorgehoben. Mehr als 90 Prozent der Zuschauer begrüßten die Initiative des ORF, der mit dem Engagement als Veranstalter seinem Kulturauftrag als öffentlich-rechtlicher Sender in vorbildlicher Weise nachgekommen sei.
(Fotos via APA)

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