- 23.08.2000, 10:30:02
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Dacapo für "Lange Nacht der Museen"
Umfrage bescheinigt ORF-Initiative gute Noten
Wien (OTS) - Mehr als 50.000 Museumsbesuche wurden in der ersten
"Langen Nacht der Museen", zu der der ORF am Samstag, dem 17. Juni
2000, in Wien, Graz, Linz und Innsbruck eingeladen hatte,
registriert. 115 Museen hielten an diesem Tag ihre Pforten von 18.00
bis 1.00 Uhr früh für die Besucher geöffnet und boten einen
nächtlichen Blick in die Kunst- und Schausammlungen abseits des
üblichen Alltags mit einem speziellen Programm. Elisabeth
Mayerhoffer, Chefin des ORF-Marketing und Geschäftsführerin der
ORF-Enterprise, war für die Organisation der "Langen Nacht"
verantwortlich. Gestern, am 22. August, hatte Mayerhoffer die
Direktoren und Mitarbeiter der beteiligten Museen in die ORF-Lounge
am Wiener Rathausplatz gebeten, um sich für die gelungene
Zusammenarbeit zu bedanken. Der Direktor des Kunsthistorischen
Museums, Prof. Wilfried Seipel, betonte, daß die Anerkennung vor
allem dem ORF als Initiator gelten müsse. Er dankte stellvertretend
für seine Museumskollegen dabei auch ORF-TV-Kulturchefin Dr. Haide
Tenner.
Weiters präsentierte Sissy Mayerhoffer die Ergebnisse einer Umfrage,
die das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral während der
ersten "Langen Nacht der Museen" durchgeführt hatte.
Die befragten Besucher stellten durchwegs sehr gute Noten für das
Kultur-Event aus. Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral
interviewte insgesamt 1010 Personen, die im Schnitt "Die Lange Nacht
der Museen" mit einer Note von 1,5 beurteilten. 59 Prozent aller
Besucher gaben die Note "Sehr gut" und 29 Prozent die Note "Gut".
Besonders erfreulich ist auch das große Interesse an einer
Wiederholung der Veranstaltung. 96 Prozent der Befragten wünschen
sich wieder eine "Lange Nacht der Museen", allerdings mit längeren
Öffnungszeiten und noch mehr Information. Deshalb plant der ORF
bereits ein Dacapo. Am Samstag, dem 9. Juni 2001, haben interessierte
Besucher wieder die Möglichkeit, "Museen einmal anders" zu erleben,
und diesmal sollen Schausammlungen in ganz Österreich mitmachen.
Weitere interessante Details der Studie zur ersten "Langen Nacht der
Museen":
Die Hauptinformationsquellen im Vorfeld des Events waren primär das
Fernsehen, gefolgt von Mundpropaganda, Tageszeitungen, Radio und
Plakaten. Im Schnitt wurden zwischen drei und vier Museen besucht. Um
die 80 Prozent der Befragten empfanden die "Lange Nacht" als positive
Abwechslung, und 75 Prozent lobten das Preis-Leistungsverhältnis.
Rund 70 Prozent fanden die Atmosphäre angenehm und die Veranstaltung
toll. Vereinzelte Kritik gab es lediglich am Bus-Shuttleservice und
an den für eine "lange" Nacht eher frühen Schließzeiten.
Gelobt wurde "Die Lange Nacht der Museen" als eine kulturell
innovative Veranstaltung. Weiters wurde das interessante und
vielfältige Angebot, die perfekte Organisation und der gute Zeitpunkt
besonders hervorgehoben. Mehr als 90 Prozent der Zuschauer begrüßten
die Initiative des ORF, der mit dem Engagement als Veranstalter
seinem Kulturauftrag als öffentlich-rechtlicher Sender in
vorbildlicher Weise nachgekommen sei.
(Fotos via APA)
Rückfragehinweis: ORF-Pressestelle
Andrea Rössner
(01) 87878 - DW 13945
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