• 21.08.2000, 15:11:47
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  • OTS0182

Apotheker warnen vor Todesdrogen

Wien (OTS) - Die Apotheker sind die Spezialisten für Medikamente,
viele dieser Medikamente werden in Form von Tabletten hergestellt.
Ebenfalls in Form von Tabletten und daher sehr leicht mit
Medikamenten zu verwechseln, gibt es Drogen, nämlich "Ecstasy" und
das noch gefährlichere PMA (Para-Methoxy-Amphetamin,
4-Methoxy-Amphetamin oder 4-Methoxy-Alpha-Methyl-Phenethylamin).

PMA ist erst seit kurzem in Europa auf dem Markt. Die Wirkung setzt
im Vergleich zu Ecstasy verzögert ein. Daher werden oft mehrere
Tabletten kurz hintereinander eingenommen, in der fehlerhaften
Annahme die Tabletten wirken nicht oder sind zu schwach. Diese
tatsächliche Überdosierung kann dann zum Tod führen.

Mag. pharm. Hans Tesar, Präsident der Apotheker im Burgenland, rät
beim Entdecken von unbekannten Tabletten zuerst den Apotheker
aufzusuchen: "Der Apotheker kann feststellen, ob es sich um ein
zugelassenes Medikament handelt oder nicht."

Rückfragehinweis: Österr. Apothekerkammer
Pressereferat
Tel.: 01/404 14/600

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