Vielzahl an Sport-Events im Herbst in Wien

Wien, (OTS) Eine Vielzahl von großen sportlichen Events findet, wie Vizebürgermeisterin Sportstadträtin Grete Laska bei den 20. Sport-Medien-Tagen im Wallackhaus im Glocknergebiet verkündete, im Herbst in der Bundeshauptstadt statt. "Es wird
dabei sowohl von den aktiven Sportlerinnen und Sportlern, als auch von den Organisatoren und von jenen, die immer wieder auch Sportarten nach Wien holen, hervorragende Qualität geboten. Wir haben ja in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass man selbst im flachen Land, wo uns die Bundesländer mit den vielen Bergen immer wieder belächeln, auch bei uns möglich ist, Wien hat tatsächlich immer Saison, dies trifft besonders auch im Sport zu.

In Hinblick auf die Hallen-Europameisterschaft 2002, die im Ferry Dusika-Stadion zur Austragung kommt, wird die erforderliche Aufwärmhalle im Herbst 2001 zur Verfügung stehen, führte Sportamtsleiter Dr. Ferdinand Podkowicz aus. "Die Entscheidung dafür ist auch deshalb gefallen, weil wir diese Leichtathletik-Trainingshalle dann auch den Trendsportarten anbieten werden". Sportstadträtin Grete Laska betonte: "Die Errichtung dieser Halle ist eine Ergänzung der gesamten Sportanlagen rund um das Praterstadion und damit auch eine Fortsetzung des Konzeptes, das gerade im Entstehen ist. Wir investieren immer so, dass es Mehrfacheffekte gibt, sonst wäre unsre Verpflichtung mit Steuermitteln vorsichtig umzugehen, nicht erfüllt. Die Effizienz zeigt sich eben, dass es sowohl für den Leistungssport, als auch für den Breitensport und den Trendsport hier Möglichkeiten gibt". Klipp und klar sagte dann Laska in Richtung Leichtathletik-
Verband: "Geschenkt kriegen sie die neue Trainingshalle nicht -
wir erwarten dafür die Leistungen, die den Bau rechtfertigen".

24-Stunden-Kartrennen im Prater - Europa-Premiere in einer Hauptstadt

"Das wird ein Rennen der Superlative" ist Veranstalter Geri Berger von der A 1 Kart-Liga begeistert, das als 24-Stunden-Rennen in der Zeit vom 1. bis 3. September im Prater seine Europa-
Premiere in einer Hauptstadt hat. An die 50 Teams werden an dem Megarennen teilnehmen, darunter Langstreckenspezialisten aus Deutschland, Frankreich und sogar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Wie Berger weiter erwähnt, wird abseits der Rennstrecke für das entsprechende Spektakel gesorgt sein, eine eigene Fun city aufgebaut mit Showbühne und einem Gewinnspiel, wo unter den erwarteten 50.000 Zuschauern ein VW Lupo verlost wird. Der
Eintritt ist an allen Tagen kostenlos, weitere Informationen zum Wien Grand Prix unter 1/699 14 44.

Tennis-Ladies-Open Vienna am Rathausplatz

Vom 11. bis 18. September ist der Rathausplatz Austragungsort des JVC-Ladies Open Vienna, für das Organisator Mag. Günter Soukup, für den ein Traum Wirklichkeit wird, absolute Weltspitzenklasse verpflichtet hat.

Angeführt von der regierenden Wimbledon-Siegerin Venus Williams nannte er am Wallackhaus die weiteren definitiven Zusagen von Anna Kournikova, Anke Huber, Jelena Dokic sowie Barbara
Schett, Sylvia Plischke, Patricia Wartusch und Barbara Schwartz
für dieses Einladungsturnier. Soukup bezifferte das Budget dieser Veranstaltung mit rund 19 Millionen Schilling, der
Kartenvorverkauf ist voll angelaufen. Bestellungen unter der Ticket-Hotline 1/96 096. Vizebürgermeisterin Sportstadträtin Grete Laska wies auf die am 13. September angesetzte Special Olympics
Gala im Festsaal des Rathauses hin, bei der auch ein großartiges Abendprogramm mit den "Shaolin Mönchen" und anderen Stars im Arkadenhof geboten wird. Organisator Mag. Günter Soukup: "Alle Tennisstars des JVC Ladies Open werden bei dieser Benefizveranstaltung anwesend sein".

Sporttisch-Fußball-WM in der Halle Steigenteschgasse

250 Aktive aus 25 Nationen beteiligen sich vom 8. bis 10. September in der Halle Steigenteschgasse, Wien 22, an der Sporttisch-Fußball-WM. Gastgeber Österreich zählt neben Belgien, Griechenland, Italien und Portugal zu den erfolgreichsten Nationen in diesem Metier. Spielbeginn am 9. und 10. September jeweils um 9.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

F 1 Powerboat Grand Prix auf der Donau

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kommt der
A 1 F1 U.I.M. Powerboat Grand Prix vom 8. bis 10. September auf
der Donau zwischen Reichsbrücke und Brigittenauerbrücke zur Durchführung. "Wir können absolute Stars in der Königsklasse der Inshore Rennboote vermelden", erklärte Organisator Michael Borik beim Pressegespräch. Österreich ist eines von 13 Austragungsländer. An den Rennen nehmen Teams und Piloten aus 15 Nationen teil. Auf der Donauinsel im gegenüberliegenden Bereich wird zur gleichen Zeit das "A 1 Grand Prix-Inselfest"
veranstaltet. Weitere Auskünfte unter Tel. 1/318 61 61-0.

2. Vienna Inline-Marathon

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr richtet start.produktion heuer erstmals eine österreichweite Inline Marathon Serie, den Ö3 Inline Cup 2000 aus, der am 17. September rund um die Wiener Innenstadt befahren wird. Zugleich wird diese Veranstaltung für
den CERS Playlife Grand Prix, der in 8 europäischen Städten ausgetragen wird, gewertet. Mag. Nina Jäger und Elisabeth Kuhn informierten seitens des Veranstalters über den ansteigenden Trend zu dieser Sportart, wo man heuer bereits 3.000 SkaterInnen in den Disziplinen Speed (42 km), Fitness (21 km), Fun (10,5 km) und Kids (2 km) erwartet. Genauere Informationen unter 0900 600 600. Vizebürgermeisterin Sportstadträtin Grete Laska erfreut: "Alle diese Sportarten boomen derzeit, was gut ist, weil Bewegung an
sich gut ist. So bin ich froh, dass es gelungen ist, auch Inline-Skaten ein Stück weiter zu bringen, so Laska, aus reinem
Hobbysport eine sportlichen Veranstaltung zu machen. Wir haben
auch hier einen neuen Trend gesetzt und versuchen mehr Menschen,
die an sich Skater sind, Mut zur Teilnahme zu machen."

Halbmarathon auf der Donauinsel

Forcierung des Nachwuchses mit dem Wien Energie Kids Cup und Funcup, vor allem ist aber "die Zeit reif", so Gerhard Seidl, ehemaliger erfolgreicher Leistungssportler im Triathlon, "für
einen Halbmarathon": Die Donauinsel ist am 23. und 24. September Mittelpunkt dieses Laufevents, das seit 1998 ganz bedeutende steigende Teilnehmerzahlen aufzuweisen hat. Seidl: "Wir wollen die Kinder für den Ausdauersport begeistern - aber es soll ihnen stets Spass machen". Ihm geht’s einfach dabei darum, dass die Jugendlichen schon früh Freude am Sport haben. Für die Teilnehmer am Halbmarathon, die darin auch eine Formüberprüfung für spätere "Großtaten" sehen, winkt als besonderes Service neben einer Firmenwertung vor allem die Möglichkeit, sich im Ziel einem Lactattest zu unterziehen. Seidl richtet dieses Event im Namen seines Triathlonclubs Kagran aus. Weitere Auskünfte unter Tel.:
0664/623 75 05.

Neue Volleyball-Halle in Wien in Planung

Bei den Pressegesprächen in Heiligenblut präsentierte auch Manager Peter Kleinmann die diesjährigen Saisonziele seines Volleyball-Spitzenklubs e.on hot Volleys. Unter neuem Namen sind
die hohen Ziele: "13. Meistertitel, 11. Cupsieg, erneut ins Finale Four der Champions League. Zumindestens spekulieren wir auch hier mit dem Sieg". Die Anzahl der Legionäre wurde laut Kleinmann "von sieben auf fünf reduziert, das Spielniveau des Vereins wird jedoch deutlich höher sein als zuletzt". Im 11-Mann-Kader sind sechs österreichische Nationalspieler vertreten. Weitere wichtige Schwerpunkte der e.on hot Volleys sind die Schulaktionen und die Jugendarbeit: "In der bevorstehenden Saison werden über 40 Nachwuchsmannschaften an den Wiener Meisterschaften teilnehmen."

Sportstadträtin Grete Laska zeigt sich vom enormen Aufschwung im Volleyball der Stadt - "Wir haben auch eine ausgezeichnete Damenmannschaft des Post SV - begeistert und beeindruckt: "Mein
Ziel ist es, schon in absehbarerer Zeit die geeigneten Voraussetzungen auch für diesen Sport zu schaffen. Eine Halle zu haben, die dementsprechend diese Voraussetzungen bietet. Wo immer sie sein kann ist noch nicht feststehend, unser jetziges Zielt ist es, die derzeitige Halle, das Budocenter, die auch den Heimvorteil bietet, Champions-league-tauglich zu machen".

Zweiter Bauabschnitt der Tribüne Krieau

Von einem erfolgreichen Geschäftsjahr des Wiener-Trabrennen-Vereines in der Krieau sprach Vizepräsident Friedrich Veszely, der mit dem achtfachen österreichsichen Champion Gerhard Mayr die derzeitige Situation beleuchtete. "Wir sind im Aufwind, keine
Frage - dank der Stadt Wien", so Veszely. Das Interesse für den Sport ist klar ersichtlich, im Frühjahr 2001 wird die weitere Renovierung der denkmalgeschützten Tribüne vorgenommen. "Für die Stadt war es unerlässlich, diesen Wirtschaftsfaktor zu verstärken", betonte Sportamtsleiter Dr. Ferdinand Podkowicz. Und meinte weiter: "Wir versuchen, diesem Sport und dem
Zuschauermagnet zum Durchbruch zu verhelfen". Die Tribüne, die in ihrer zweiten Phase im Herbst 2002 revitalisiert sein wird, auf
zwei Jahre zu sperren, "hätte schwere Einbussen beim Wiener Trabrennverein hervorgerufen", so Bereichsdirektor Dr. Podkowicz. Vehement setzt sich Vizebürgermeisterin Sportstadträtin Grete Laska für die Aktivitäten in der Krieau ein: "Im Gegensatz zu einem gewichtigen Mann, der uns vor Jahren erklärt hat, der Pferdesport hat in einer Großstadt nichts verloren, sind wir vom Gegenteil stets überzeugt gewesen: Der Pferdesport muss in der Stadt bleiben, mit all den Sportanlagen im Praterbereich. Eine Infrastruktur, die zum Leben und zur Lebensqualität dazugehören. Ich glaube, die Entscheidung war richtig. Die Krieau hat beweisen, über den Sport hinaus, dass sie auch mit anderen Bereichen bereit ist, zu kooperieren."

Saisonbeginn ist am 10. September mit dem "Graf-Kalman Hunyadi-Memorial", dann eine Woche später der "Preis der Stadt Wien" und das "Frank Stronach Magna-Derby", am 23. September dann der "Tag der Wirtschaft". Vize Friedrich Veszely: "Wir müssen uns auch bei unseren Sponsoren bedanken, die uns die Basis zur Aufwärtsentwicklung ermöglichen". Gerhard Mayr, mehrfacher Champion, nur knapp bei einer EM an einem Sieg vorbei, nennt seine Ziele: "Möglichst noch viel gewinnen, einmal Europameister
werden."

Wiener Stadthalle begrüßt im Herbst 50 Millionsten Besucher

Stadthallen-Direktor Peter Gruber nennt als Highlights im Herbst
die CA-Trophy in Topbesetzung, die Pete Sampras in der Zeit vom 7. bis 15. Oktober anführt. "In Wimbledon habe ich nochmals Gespräche diesbezüglich geführt", so Gruber. "Wir können mit einer absoluten Weltklassenbesetzung aufwarten." Neben Sampras kommt zum 800.000 Dollar-Turnier ins Haus am Vogelweidplatz Titelverteidiger Greg (Rusedski), sein Landsmann Tim Henman, Thomas Enquist und Jewgenj Kafelnikov. Von heimischer Seite ist Vorjahresfinalist Stefan
Koubek vertreten, ein weiterer Lokalmatador wird bei der Wildcard-Trophy, die eine Woche vor Beginn der CA-Trophy ausgespielt wird, ermittelt. Vom 2. bis 6. November steht dann das bereits zur Tradition erhobene "Fest der Pferde" im Mittelpunkt des
sportlichen Geschehens, das bereits zum 15. Mal eine Topbesetzung aufzuweisen hat. Welt- und Europameister aus 20 Nationen haben
sich angesagt, wie Gruber mitteilt will Organisationschef Peter Nidetzky im Namen des Vereins der Freunde des Pferdesports auch
den kommenden Olympiasieger nach Wien bringen - falls er aus
Europa kommt. Zahlreiche erstklassige Shownummern und das "Kinderfest der Pferde" werden erneut das sportliche
Spitzenprogramm noch attraktiver gestalten, als es schon ist.

Stadthallen-Direktor Peter Gruber vermeldete dann, dass man Ende September den 50 Millionsten Besucher erwartet. Ihm winkt ein Auto als Geschenk, wie der Stadthallen-Chef das Geheimnis
preisgab. Seit der Eröffnung des Hauses vor 48 Jahren ist dieses Stätte als Veranstaltungs-, Kultur- und Sportzentrum in Österreich nicht mehr wegzudenken.

Peter Gruber: "Das bedeutet, mehrmals eine Million Zuschauer pro Jahr. Ich glaube meines Wissens, dass dies weltweit
einzigartig ist. Für Wien und Österreich." Die Saison eröffnet die Wiener Stadthalle übrigens mit dem Sensationsgastspiel des #Chinesischen Nationalcirus, der am 26. August um 20 Uhr seine Premiere feiert.

Im Rahmen der zahlreichen Pressegespräche mit prominenten Persönlichkeiten wurde auch darauf hingewiesen, dass die Glockner-AG das Jubiläum "200 Jahre Erstbesteigung Großglockner" feiert. Ausstellungen auf der Franz-Josefs-Höhe und in Heiligenblut zeigen eindrucksvoll das kühne Vorhaben um Fürstbischof Salm. Das Jubiläum wird auch noch 2001 in Erinnerung gerufen, sämtliche Eintritte im Glocknergebiet sind kostenlos. (Schluss) hof/bs

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