Keusch: Niederösterreich ist Vorreiter in der medizinischen "Versorgung rund um die Uhr"

Ärzte-Wochentagsnachtdienst geht von der Pilot-Phase in die Flächendeckung über

St. Pölten (SPI) - "Nach langen und engagierten Verhandlungen und Gesprächen ist es LHStv. Dr. Hannes Bauer gelungen, den Ärzte-Wochentagsnachtdienst in der Zeit von 19 - 7 Uhr zu installieren. Seit März dieses Jahres läuft die Pilotphase in einigen Bezirken Niederösterreichs und hat gezeigt, dass der Bedarf an medizinischem Beistand mehr als gegeben ist. Aus diesem Grunde geht dieser ab 1. September 2000 in die Flächendeckung über. Es wurden fünf Versorgungsregionen mit dem jeweiligen Schwerpunktkrankenhaus als Leitstelle geschaffen, um die effiziente Versorgung und die Nähe zum Bürger zu gewährleisten. St. Pölten wird den Zentralraum, Horn das Waldviertel, Mistelbach das Weinviertel, Wr. Neustadt das Industrieviertel und Amstetten das Mostviertel betreuen", begrüßt der Amstettener LAbg. Eduard Keusch diesen Entschluss zwischen dem Land NÖ, der Ärztekammer, den Rettungsorganisationen Rotes Kreuz und ASBÖ und der NÖGKK.****

Während in der Pilotphase über ein Callcenter telefoniert werden musste, steht nun die Notrufnummer 141 zur Verfügung. "Diese Nummer ist bereits im Bewusstsein der Bevölkerung verankert und leicht zu merken", so Keusch weiter. Der Anruf wird direkt an die zuständige Leitstelle durchgestellt. Der diensthabende Arzt entscheidet dann, ob ein Hausbesuch notwendig ist und gibt die Weisung an den jeweiligen Sprengelarzt weiter. "Zwischen 3 und 7 Einsätze pro Nacht sind bereits in der Anlaufphase getätigt worden", erklärt LAbg. Keusch, "Ich möchte an dieser Stelle an die Ärzte im Amstettener Bezirk appellieren, sich auch in den Dienst an der Menschlichkeit zu stellen und am Wochentagsnachtdienst teilzunehmen!" Das Land NÖ übernimmt die Kosten für den diensthabenden Arzt in den fünf Leitstellen.

"Die medizinische Versorgung rund um die Uhr ist im Budget des Jahres 2000 bereits mit S 10 Millionen und für das Jahr 2001 mit rund S 25 Millionen verankert. Dieses Projekt stellt einen Meilenstein zur optimalen Versorgung der Bevölkerung dar. Besonders ältere Menschen und Mütter mit Kleinkindern und Säuglingen werden dies zu schätzen wissen", so Keusch abschließend.
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