• 16.08.2000, 08:20:02
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  • OTS0019

Prokop: Maßnahmenpaket gegen Langzeitarbeitslosigkeit zeigt Erfolg

Minus 26,5 Prozent bei Langzeitarbeitslosen

St. Pölten (NÖI) - "Der Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit
ist heuer das wichtigste Ziel für die Beschäftigungspolitik des
Landes NÖ. Mit dem AMS NÖ haben wir gemeinsam ein Paket von Maßnahmen
geschnürt, das nun positive Effekte zeigt" erklärt
Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop zu den jüngsten
Arbeitsmarktdaten vom Juli dieses Jahres, wonach die
Langzeitarbeitslosigkeit gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres
um 26,5 % oder 2.640 Personen zurückgegangen ist. Als
langzeitarbeitslos gelten Jugendliche dann, wenn sie länger als 6 und
andere Personen, die länger als 9 Monate ohne Arbeit sind. Ende Juli
sind in NÖ 7.334 Personen als langzeitarbeitslos vorgemerkt. ****

"Im Territorialen Beschäftigungspakt hat das Land NÖ vor allem auf
zwei verschiedene Vorhaben gegen die Langzeitarbeitslosigkeit
gesetzt. Zum Ersten beteiligen wir uns heuer an insgesamt 15
gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten, wo Langzeitarbeitslose ein
Jahr lang "on the job" für eine Tätigkeit in der Wirtschaft fit
gemacht werden. Zum Zweiten werden Arbeitslose in Arbeitsstiftungen
auf einen neuen Arbeitsplatz qualifiziert" fasst Prokop die
Hauptaktivitäten zusammen.

Für gemeinnützige Beschäftigungsprojekte stellt das Land heuer 28
Mio. Schilling zur Verfügung, womit 280 Jobs für die Betroffenen
geschaffen werden. "In den nächsten Jahren wollen wir vom Land in
jedem Bezirk ein gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt einrichten,
wobei wir vor allem im Bereich des Umweltschutzes, der Baubranche und
der persönlichen Dienstleistungen gute Marktchancen sehen", erklärte
Prokop. 500 Personen aus NÖ werden sich heuer in Arbeitsstiftungen
einer Ausbildung unterziehen, wofür das Land 8 Mio. Schilling
veranschlagt hat. "Bei den Arbeitsstiftungen muss es gelingen, die
Betriebe schon vor der Kündigung von Mitarbeitern für die
Durchführung und Mitfinanzierung von Schulungsmaßnahmen zu gewinnen"
so Prokop.

"Aus den Beschäftigungsprojekten können 60 % und aus den
Arbeitsstiftungen 70 % der Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach
Abschluss der Maßnahme einen Arbeitsplatz erhalten. Aus diesem Grund
ist es gerechtfertigt, dass die öffentliche Hand für diese
Personengruppe relativ viel Geld in die Hand nimmt" steht für Prokop
das Verhältnis der Ausgaben zum Erfolg am Arbeitsmarkt in einem guten
Verhältnis.

Informationen zu den Maßnahmen des Landes gegen
Langzeitarbeitslosigkeit: 02742/200-2201.

Rückfragehinweis: VP Niederösterreich

Presse
Tel.: 02742/9020 DW 140

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