Prokop: Maßnahmenpaket gegen Langzeitarbeitslosigkeit zeigt Erfolg

Minus 26,5 Prozent bei Langzeitarbeitslosen

St. Pölten (NÖI) - "Der Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit ist heuer das wichtigste Ziel für die Beschäftigungspolitik des Landes NÖ. Mit dem AMS NÖ haben wir gemeinsam ein Paket von Maßnahmen geschnürt, das nun positive Effekte zeigt" erklärt Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop zu den jüngsten Arbeitsmarktdaten vom Juli dieses Jahres, wonach die Langzeitarbeitslosigkeit gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 26,5 % oder 2.640 Personen zurückgegangen ist. Als langzeitarbeitslos gelten Jugendliche dann, wenn sie länger als 6 und andere Personen, die länger als 9 Monate ohne Arbeit sind. Ende Juli sind in NÖ 7.334 Personen als langzeitarbeitslos vorgemerkt. ****

"Im Territorialen Beschäftigungspakt hat das Land NÖ vor allem auf zwei verschiedene Vorhaben gegen die Langzeitarbeitslosigkeit gesetzt. Zum Ersten beteiligen wir uns heuer an insgesamt 15 gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten, wo Langzeitarbeitslose ein Jahr lang "on the job" für eine Tätigkeit in der Wirtschaft fit gemacht werden. Zum Zweiten werden Arbeitslose in Arbeitsstiftungen auf einen neuen Arbeitsplatz qualifiziert" fasst Prokop die Hauptaktivitäten zusammen.

Für gemeinnützige Beschäftigungsprojekte stellt das Land heuer 28 Mio. Schilling zur Verfügung, womit 280 Jobs für die Betroffenen geschaffen werden. "In den nächsten Jahren wollen wir vom Land in jedem Bezirk ein gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt einrichten, wobei wir vor allem im Bereich des Umweltschutzes, der Baubranche und der persönlichen Dienstleistungen gute Marktchancen sehen", erklärte Prokop. 500 Personen aus NÖ werden sich heuer in Arbeitsstiftungen einer Ausbildung unterziehen, wofür das Land 8 Mio. Schilling veranschlagt hat. "Bei den Arbeitsstiftungen muss es gelingen, die Betriebe schon vor der Kündigung von Mitarbeitern für die Durchführung und Mitfinanzierung von Schulungsmaßnahmen zu gewinnen" so Prokop.

"Aus den Beschäftigungsprojekten können 60 % und aus den Arbeitsstiftungen 70 % der Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach Abschluss der Maßnahme einen Arbeitsplatz erhalten. Aus diesem Grund ist es gerechtfertigt, dass die öffentliche Hand für diese Personengruppe relativ viel Geld in die Hand nimmt" steht für Prokop das Verhältnis der Ausgaben zum Erfolg am Arbeitsmarkt in einem guten Verhältnis.

Informationen zu den Maßnahmen des Landes gegen Langzeitarbeitslosigkeit: 02742/200-2201.

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