Baier (KPÖ): Versucht sich Haider als Witzbold?

Wien (OTS) - "Jörg Haider versucht einmal mehr durch Behauptungen Fakten aus der Welt zu schaffen. Das Blut und Tränen Sparprogramm der Regierung auf Kosten der sozial Schwächeren, welches die FPÖ mitzuverantworten hat, wird Schritt für Schritt durchgezogen. Wenn Haider trotzdem meint, daß die FPÖ für eine Umverteilung von oben nach unten stehe, so kann er damit nur Witzbolde beeindrucken", so KPÖ-Vorsitzender Walter Baier.

Baier weiters: "Einerseits erklärt Haider, daß er das Regierungsprogramm, welches soziale Schwache massiv schröpft, nicht in Frage stellt, andererseits plädiert er für eine höhere Besteuerung der Reichen, wobei er jedoch die Erhöhung des Spitzensteuersatzes ablehnt. Wie Haider diese Quadratur des Kreises schaffen will, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben".

Auch das Flat-Tax-Modell der FPÖ ist laut Meinung von Baier "ganz sicherlich kein Modell für mehr soziale Gerechtigkeit". Es sei nicht einzusehen, warum ein Spitzenmanager der hunderttausend Schilling pro Monat verdient prozentuell genauso viel wie ein Angesteller an die Gesellschaft abliefern soll. Außerdem würde aufgrund der enormen Einnahmenverluste für den Staatshaushalt und dem Argument der leeren Kassen wohl noch rascher die vollkommene Demontage des Sozialsystems durchgezogen werden.

Wenn die Politik wirklich eine Umverteilung von Oben nach Unten in Angriff nehmen will, so muß laut KPÖ die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe, die Erhöhung der Profit- und Kapitalsteuerung auf das EU-Durchschnittsniveau und die Einführung der 35 oder auch der 30 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Weitere Infos von und über die KPÖ unte http://www.kpoe.at

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

kpoe.buco@magnet.at

KPÖ Bundesvorstand

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKP/OTS