ARBÖ: Auslandsreisende nicht auf das "A-Pickerl" vergessen, sonst drohen Strafen

Wien (ARBÖ) - Immer wieder müssen Autofahrer im benachbarten Ausland mit "A-Pickerl"-Kontrollen rechnen. Wer ohne dem "A-Pickerl" angetroffen wird, muss oft mit saftigen Strafen rechnen, warnt der ARBÖ.

Es spielt keine Rolle, ob Sie mit Ihrem Fahrzeug in ein EU-
oder Nicht-EU-Land reisen - das internationale Unterscheidungszeichen oder "A"-Pickerl muss am Fahrzeug
angebracht sein, so die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Aber Achtung - nicht jedes "A" ist das richtige "A". Das
Aussehen des Unterscheidungszeichens ist im Kraftfahrgesetz genau geregelt. Mag. Renate Göppert, ARBÖ-Verkehrsjuristin: "Wer ein "A"-Pickerl verwendet, das von dieser Norm abweicht oder beispielsweise einen sogenannten EU-Kleber auf die
Kennzeichentafel klebt, um ein EU-Kennzeichen zu gestalten, macht sich strafbar. Das Strafausmaß reicht bis zu ATS 30.000,-/EUR 2.180,19."

Dies sind die gesetzlichen Vorschriften für das richtige "A"-Pickerl und dessen Anbringung:
* Das "A" muss aus einem mindestens 80 mm hohen lateinischen Buchstaben in dauernd gut lesbarer, unverwischbarer, schwarzer Schrift mit mindestens 10 mm Strichstärke auf einer mindestens 175 mm breiten und mindestens 115 mm hohen, weißen, elliptischen Fläche bestehen.
* Das Unterscheidungszeichen muss am Fahrzeug auf einer
senkrechten und annähernd lotrecht liegenden Fläche und vollständig sichtbar angebracht sein.
* Das Führen des Unterscheidungszeichen eines anderen Staates ist unzulässig.

"In Österreich selbst ist, das Führen des Unterscheidungszeichen nicht erforderlich. Die Strafbarkeit tritt erst dann ein, wenn der Lenker Österreich verlassen will, und das "A-Pickerl" am Fahrzeug fehlt," so Mag. Göppert abschliessend.

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